Der Urlaub ist geplant: Es geht nach Schottland!

15 06 2008

Ganz in der Nähe von Loch Ness werden die Wessens mit einem sehr sympathischen Paar die erste Woche des Urlaubs verbringen. Einige infrastrukturelle Probleme sind noch zu lösen (wieviel Weizenbier kann man im Flugzeug mitschleppen, wieviel gegrillten Fisch kann man in einer Woche verschlingen?), aber zur Einstimmung ist das schon mal nicht schlecht:





Musiktipp (81): Neil Young - Old Man

12 06 2008

Der Song zum 13.Juni 2008:





Wer bist Du?

11 06 2008

Christ?

Satanist?

Buddhist?

Muslim?

Jude?

Materialist?

Sozialist?

Humanist?

Was bist Du? Bist Du es wirklich? Bist Du es immer? Bist Du überhaupt etwas, oder bist Du jemand, der nicht etwas “ist”, sondern “wird”? Bist Du Dir sicher? Ist es wichtig, Dir sicher zu sein? Glaubst Du, etwas zu sein, oder bist Du jemand, der glaubend ist?

Ist Dir wichtig, was Andere sind? Warum? Hast Du mehr Menschen gerne, als dass Du Menschen leid bist?

Bist Du so, wie Du sein willst? Wenn nicht, was hindert Dich daran, so zu sein, wie Du sein willst? Willst Du so sein, wie Du sein willst? Oder willst Du jemand bleiben, der so sein will, wie er sein will?

Bist Du fertig? Willst Du jemand sein, der fertig ist? Oder willst du jemand sein, der nicht fertig sein will?





Moskauer Toilettensport

9 06 2008

Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Dieses Schild hang in unserem Hotel nahe Düsseldorf:

Meine Fantasie produzierte russische Securitytypen in weißen Bademänteln, die dich in den Fitnesstoiletten zu ausgelassenen sportlichen Aktivitäten verschiedenster Art erwarten.

Wir waren übrigens in einem gaaanz normalen Hotel untergebracht…





Jetzt bin ich aber beruhigt…

5 06 2008

Habe gerade an diesem

Musiktest

teilgenommen, der meine Vorlieben analysiert.

Mein Ergebnis: “Reflektiert komplexe Musik” soll es sein! Die Erläuterung, die man leider nicht kopieren kann, sprach von durchdachter, emotionaler Musik, gerne auf akustischen Instrumenten fabriziert. Gar nicht so falsch, wenn man davon absieht, dass ich z.B auch Caspar Brötzmann, Helmet oder Aphex Twin mag.

Siehst Du Martina, das ganze Zeug, was ich immer höre, ist reflektiert und komplex. Jetzt habe ich es schriftlich!

Und Ihr?





The Police am 08.06.2008 in der LTU-Arena in Düsseldorf - Der Nachholtermin naht, Vorgruppe ist die Band “The Charlatans”

5 06 2008

Die neuesten Nachrichten zum Ersatztermin für das im letzten Jahr wegen der Krankheit von Sting ausgefallene Konzert vom 13.10.2007 von “The Police” in der LTU-Arena finden sich auf der Homepage der LTU-Arena:

http://www.ltuarena.de/template_content_infoportal.php4?contentId=151&preview=event

Natürlich behalten die alten Karten ihre Gültigkeit.

Einlass ist ab 17:00 Uhr, Konzertbeginn soll ca. 19:00 Uhr sein. Die Parkplätze im LTU-Parkhaus sind wohl schon vergeben, es wird empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Das Konzertende wird grob mit 22:30 Uhr angegeben, ich könnte mir aber vorstellen, dass es bedeutend länger dauert, wenn The Police in Spiellaune ist. Das Dach der LTU-Arena bleibt wohl geschlossen.

Überraschenderweise spielt jetzt anscheinend doch nicht James Morrison im Vorprogramm, sondern die Britpopband “The Charlatans”. Auch nicht übel, die rocken bestimmt mehr als der Crooner Morrison, obwohl ich den auch gerne mal gesehen hätte. In England ist Morrison bereits länger ein Star.

Toll ist: Gemäß der Ankündigung der LTU-Arena sind Digitalkameras und Fotohandys erlaubt, nur Video- und Profikameras nicht. Endlich wird mal legalisiert, was eh jeder macht.

Einziger Wermutstropfen ist, dass das erste deutsche Gruppenspiel der EM zeitgleich zum Konzert stattfindet. Naja, macht nichts, nach unserem (schweizstämmigen !!!) Citychurchpastor Christoph Schmitter wird ja sowieso die Schweiz Europameister…

Nachtrag: Das Konzert in Mannheim am 05.06.08 ist gelaufen und es gibt bereits erste Kritiken, wie z.B. hier (Allgemeine Zeitung):

http://www.allgemeine-zeitung.de/feuilleton/objekt.php3?artikel_id=3312123

Tenor der Kritik: Etwas knapp (”nur” 1 3/4 Stunden), dafür knackig, routiniert und geschmackvoll ausgewählt, Sting bei guter Stimme. Schade, das The Police wohl so gar keine neuen Stücke im Gepäck
haben…





Was tut der Christ eigentlich so den ganzen Tag? Teil II: Lesen

4 06 2008

Nach dem Beten-Outing nun ein bei mir etwas erfreulicheres Thema: Lesen!

Ich lese für mein Leben gerne. Und damit ich meinen Brain nicht nur mit Akten, Gesetzestexten und Entscheidungen füttere, lege ich großen Wert auf üppiges Lesefutter. Was steht da so (Christliches, ich lese auch sonst viel, aber hier geht es ja um christliche “Disziplinen”) auf dem Speiseplan?

1. Die Bibel

Klaro, das ist das Brot des Christen. Ich bevorzuge Luther 84, greife bei Predigtvorbereitungen aber auch gerne mal zur revidierten Elberfelder (wenn es genau sein soll), zur Hoffnung für alle oder der Einheitsübersetzung (wenn es um die Anschaulichkeit geht) und immer mal wieder gerne zur Volxbibel (Luther 84, d.h. dem Volk kreativ aufs Maul geschaut, für den Freak von heute). Ich lese relativ viel Bibel, neuerdings häufig mit dem BibleReader auf dem PDA, dann immer mal wieder am Stück Evangelientexte, Psalmen, Prediger, Sprüche, ausgewählte Passagen aus dem AT, Apostelgeschichte. Öfter auch mal Römerbrief und 1. Korinther. Und wenn mich der Rappel überkommt längere Passagen am Stück. Hauptsache Bibel. Am Tag mindestens eine halbe Stunde, eher mehr (im Schnitt).

2. Our Daily Bread

Andacht und Bibeltext auf Englisch, toll für den verpennten Morgen, auch gut zum Spracheauffrischen.

3. Oswald Chambers, Mein Äußerstes für sein Höchstes

Das Andachtsbuch für das ganze Jahr. Epochal, ich habe es ein paar Jahre immer wieder täglich gelesen. Ruht gerade, will ich aber wieder ändern.

4. Bücher von Ortberg/Hybels/Strobel

Willow Creek hat mich sehr geprägt, ich mag die Bücher der WC-Checker immer noch gerne.

5. C.S. Lewis

Mein christlicher Lieblingsautor. Hat aber gedauert, früher fand ich “Warum ich Christ bin” blöd und altklug. Dann habe ich die anderen Bücher entdeckt und war begeistert. Heute bin ich Lewis(und Tolkien)-Fan.

6. Ratzinger

Eine Freude für den denkenden Glaubenden: Der Papst! Ich danke Gott für diesen Mann, seine Fähigkeiten und seine Liebe.

7. Romano Guardini

“Der Herr”, ein Meisterwerk. Bekam ich vor rund 20 Jahren geschenkt, das Buch hat mich überwältigt. Meine Leseempfehlung!

8. Rob Bell/ McLaren/ Frost/Hirsch/McManus

Die Highlights aus letzter Zeit - neben Ratzinger! Emergent is the new catholicism (von der besten Seite).

9. Anselm Grün

Der Benediktinermönch aus Münsterschwarzach drückt komplizierte Dinge so einfach, warm und herzlich aus, das man denken könnte: Warum bin ich da nicht vorher drauf gekommen?

10. Christliche Blogs (siehe Sidebar) und Internetseiten

usw. ….

Also, Lesen = Heimspiel. Als nächstes blamiere ich mich dann wieder, versprochen. Mal sehen….vielleicht Fasten?!?





Lektüre für Jedermann

3 06 2008

Gerade frisch entdeckt: “Jedermann” von Hugo von Hofmannsthal.

Ja, ja, das ist natürlich nix Neues. Man weiß ja, dass dieses Stück regelmäßig in Salzburg aufgeführt wird, dass es darin um Tod und eben “Jedermann” geht und die “Buhlschaft” von vielen tollen Schauspielerinnen verkörpert wurde.

Gesehen oder gar gelesen hatte ich das Stück aber noch nie, daher habe ich es kürzlich als Reclamheftchen erworben und zur Buslektüre auserkoren.

Eine gute Wahl, denn das Werk ist nicht nur amüsant und sprachlich ansprechend, sondern selten habe ich so dicht und volkstümlich die christliche Botschaft präsentiert gesehen.

Daher meine Leseempfehlung, und hallo Martin Dreyer: Das Ding sollte man mal volxbibelartig überarbeiten und dann bundesweit in Gemeinden oder Open Air von Gemeinden, Freaks etc. aufführen lassen. Hofmannsthal hatte selbst mal darauf hingewiesen, dass er nur den englischen “Everyman” und mittelalterliche Schauspiele gleicher Art verneudeutscht und aufpoliert hat und denkt, dass das entweder das letzte Mal war oder später ein Anderer das Stück noch einmal aufpoliert. Wenn ihr mit dem AT fertig seid…





Was tut der Christ eigentlich so den ganzen Tag? Teil I: Beten

27 05 2008

Dem Beisassen sei Dank:

Ein aktueller Post zum Thema Patchwork-Spiritualität warf in mir die Frage auf, wie ich eigentlich WIRKLICH meine Spiritualität tagtäglich lebe.

Ich könnte ja jetzt etwas vom Pferd erzählen, so nach dem Motto: Wenn ich meine 2-stündige morgendliche Gebets- und Bibellesezeit beendet habe, nehme ich mein karges Mahl nach dem Dankgebet zu mir, wandle bewusst mit einem Choral im Kopf zum Bus, segne die zur Arbeit Strömenden usw. Geht aber nicht, ich befürchte, dass meine Frau mitliest, und die kennt mich…

Dann muss ich ja wohl ehrlich sein. Das versuche ich mal und hoffe auf rege und ehrliche Beteiligung von euch, wie es bei euch “in der Wirklichkeit” aussieht. Es soll hier übrigens NICHT um Theologie, Bibelverse etc. gehen, sondern um eine realistische Beschreibung der geistlichen Aktivitäten, wie wir sie tatsächlich praktizieren.

Ich fang mal mit dem peinlichsten Thema an:

BETEN

Ich bete zusammengerechnet durchschnittlich eine halbe Stunde am Tag.

Dazu schließe ich die Augen und stelle mich darauf ein, jetzt zu Gott zu sprechen. Ich stelle mir dabei nicht ein konkretes Bild vor, sondern denke manchmal an Jesus Christus (dann schleicht sich mal ein bärtiger 30jähriger in meine Vorstellung ein), manchmal an den Vater.

Ich bete für Andere, danke, bitte für mich und meine Familie.

Meistens bete ich im Halbschlaf im Bett das erste Mal am Tag. Da es morgens in Anbetracht eines oft vollen Tages in meinem Kopf zu rumoren beginnt, sind das in der Regel Bitten um Hilfe für den Tag.

Unter der Dusche singe ich zuweilen laut oder leise im Kopf, das sind oft Lobpreissongs.

Eine wichtige Zeit ist die im Auto oder Bus: Da höre ich oft Predigten auf dem iPod und bete so vor mich hin, oft für Leute, die ich im Bus sehe. Wenn die wüssten…

 

Auf der Arbeit will ich oft beten, tue es aber praktisch selten.

Abends wieder Bus, Gebet dann nochmals leise vor dem Einschlafen.

Zu Hause habe ich einen Gebetshocker, an guten Tagen setze ich mich darauf und sitze und höre..

Gebetet wird außerdem gemeinsam in der miniChurch, selten mit Martina, vor dem Essen und in der CC.

Das war`s…





1 Monat Bio

27 05 2008

Daniel “[depone]” Ehniß verlinkt auf eine hochinteressante Seite:

http://www.vitalgenuss.com/bio-monat/

Inhalt: Schweizer proben den biologischen Ernstfall, und zwar 1 Monat leben und schlemmen mit Bioprodukten. Die Schweizer haben den Migros, wir in Würzburg sind aber auch nicht schlecht dran: Lollo Rosso, Vollkornbäckerei Köhler, tegut … Wer möchte, kann die ganze Vielfalt der Bioprodukte ausprobieren und genießen.

Und sich bei den sympathischen Schweizern (ich klaue dieses Attribut bei DJ Bobo und verleihe es feierlich den Bio-Versuchskarnickeln) Anregungen holen!