Von zittrigen Qualmwracks und Bergrüben… (Max Goldt im Saalbau Luisengarten, Würzburg, 24.04.08)

24 04 2008

…las uns Onkel Max heute im Luisengarten vor.

Rauchverbot, Wohnungsmietpreise in London, Dönerpreise in Zürich, ARD-Mystery-Thriller mit walisischen Lesben und preußische Chansonsängerinnen - eben der ganze normale Tageskram wurde von unserem liebsten Kolumnisten und Genußsprachler seziert. Das Glück wurde von allen Seiten beleuchtet, und gesungen hat er auch. Darauf eine lecker Bergrübe mit frommem Gemurmel! Ich leg jetzt erst mal meine CD mit Mönchschören und extrem verhallten Wummern-Sounds auf.

Und für alle, die dabei waren: Wie heisst noch mal der Blog von Andrew Hammel? German Joys!

Lesen ist Arbeit

Im Luisengarten ist es warm

Pausengemurmel

Geschafft!

In so einem Aufzug kamen wir daher:

Schönere Fotos von Herrn Goldt gefällig? Die gibt es (wie immer) bei KitziBlog.

http://www.kitziblog.de/5738/max-und-das-schone-leben/

Der Herr biffo hatte aber auch den schöneren Platz, direkt vorne rechts vor dem Wortkünstler, fast schon direkt neben dem Wasserglas des Vorlesers, welches übrigens sehr, sehr häufig mit stillem Wasser gefüllt und stets umgehend mit großen Schlucken geleert wurde, und bewaffnet mit einer Bazooka von Digitalspiegelreflexkamera. Gruß auf diesem Wege an KitziBlog, wollte mich eigentlich mal kurz vorstellen,
wir waren aber im Rudel da, und dann hat es nicht geklappt.

Der Verfasser selbst hat übrigens von einer mittleren Reihe aus ohne Blitz mit seiner Lumix fotografiert. Das reicht dann nur für so kleine Ferkelfotos wie oben…

Die Main-Post war auch da.





Deine Reime sind Schweine

20 04 2008

Schon Karten für Max Goldt? Liest am 24.04.08 im Saalbau Luisengarten in Würzburg. Feine Reime, keine Schweinereime. Ich habe schon feine Karten, nicht Schweineschwarten. Gibts überhaupt noch Karten? Wahrscheinlich nicht, schaaaade. Vielleicht sehen wir uns aber auch bei feinen Reimen? Da werden Perlen vor die Säue geworfen!





Musiktipp (72): Manà - En el muelle de san blas

13 04 2008

Die Musik aus dem Würzburg-Krimi “Freiwild”! Tolle Band, warum kannte ich die vorher nicht?





Nachtrag zur Filmmusik des Würzburg-Krimis “Freiwild” - Der spanische Song stammt von der Band Manà

13 04 2008

Jetzt habe ich herausgefunden, von wem der spanische Song im Würzburg-Krimi “Freiwild” ist : Die Gruppe heißt Maná, das Lied “En el muelle de san blas”. Ein sehr schöner emotionaler Song, der wird wohl noch ein Hit werden, wenn man sich die Suchanfragen im Netz ansieht.

Erschienen bei Warner, CD-Label-Code 423, Bestellnr. 3984-20430-2.

Gibts auch bei Amazon(mit Hörprobe)als Studiofassung:

http://www.amazon.de/Grandes-Man%C3%A1/dp/B00005QEQE/ref=pd_sim_m?ie=UTF8&qid=1208104803&sr=8-2als

…oder als MTV Unplugged:

http://www.amazon.de/Mtv-Unplugged-Ohne-Altersbeschr%C3%A4nkung/dp/B00000JBCP/ref=pd_sim_m?ie=UTF8&qid=1208104803&sr=8-2als





Fernsehtipp: Der Würzburg-Krimi

12 04 2008

Heute abend um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen: Der Würzburg-Krimi “Freiwild”.

Pflichtprogramm für alle Würzburger, hier mehr dazu:

Main-Post

Hier gibt es die

BILDER

Stolz ist auch die Citychurch, denn wir kennen eine (noch kleine) Darstellerin…

We proudly present:





Yippie!!! We proudly present: Der erste hochprofessionelle Videoclip der Citychurch Würzburg bei YouTube…

9 02 2008

Hier ist er:

Gute Arbeit, liebes Videoteam, ich bin restlos begeistert, und es ist toll, alle Freunde, Mitglieder und viele bekannte Besuchergesichter zu sehen! Hab ein richtig warmes Herz bekommen und freue mich schon auf “gleich”.

Für alle, die noch nie dabei waren: Sieht das nicht nett aus? Ist auch nett, daher herzliche Einladung an Alle!





Musiktipp (60): Alpha Blondy - Jerusalem

28 01 2008

Alpha Blondy - gut abgehangener Roots-Reggae von der Elfenbeinküste. Alpha neigt zu theologischen Vereinfachungen, aber ich liebe seine Musik und seine positive Ausstrahlung. Und: “Jerusalem - Je t`aime” ist nie falsch!

Live zu sehen auf dem Africa Festival am Sonntag, 25.05 2008 im Zirkuszelt auf den Mainwiesen in Würzburg. Martina und ich haben schon Karten. Als Alpha vor ein paar Jahren schon mal da war, bin ich nachts mit bloßem Oberkörper auf dem Rad heim nach Margetshöchheim gefahren, weil ich vom Mithoppeln so durchgeschwitzt war, dass meine Oberbekleidung eine Pause verdient hatte. Also: Lasst Euch das nicht entgehen (Alpha meine ich, nicht den Oberkörper eines Mittvierzigers)!

Und in der Langfassung:





“Der Große Navigator” beim 34. Internationalen Filmwochenende Würzburg vom 24.01.-28.01.08 im Corso, Würzburg

1 01 2008

Brandaktuelle News:

Der Film “Der Große Navigator” läuft tatsächlich demnächst auch in Würzburg, und zwar im Rahmen des ohnehin einen Besuch werten 34. Internationalen Filmwochenendes Würzburg im Corso in der Kaiserstr.!

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen und überlege mir gerade, ob ich das nicht mit dem Kauf einer Dauerkarte für das Wochenende verbinde, und ob die Citychurch am Abend der Vorführung nicht evtl. einen Infostand o.ä. anbieten sollte.

Wer ist mit dabei?





Weltmeisterschaft im Synchrongebären

6 10 2007

Würzburg und die Citychurch sind um eine Sensation reicher:

Am 05.10.07 konnte das bereits geburtserprobte Schwesternpaar Simone Wegert und Miriam Mumford die Weltmeisterschaft im Synchrongebären für sich entscheiden und den begehrten Titel nach Würzburg holen.

Nach einer spannenden Endgeburtsphase legte M.M. um 11.02 Uhr mit Carl Edward III. (TREYE) vor, Kampfgewicht 3340g, Länge 50 cm.

Um 12.53 Uhr MEZ schloß S.W. mit  Henri Carl Gustav auf, Kampfgewicht  4340g, Länge 54 cm.

Mit einer Synchrongebärzeit von nicht einmal 2 Stunden wies das Schwesternpaar somit alle weltweiten Konkurrentinnen in die Schranken, mit dem angenehmen Nebeneffekt, ihren überglücklichen Familien zwei gesunde und schnuckelige Söhne übergeben zu können. Austragungsort war die Uniklinik Würzburg.

Respekt vor dieser sportlichen Leistung und herzlichen Glückwunsch von hier aus! Die Citychurch Würzburg, auf die auch ein kleiner Glanz dieses Doppelerfolges fällt, ist stolz auf Euch.

Ob die Schwestern nach diesem Doppelerfolg ihre Sportkarriere fortsetzen und ihrem Triumph einen weiteren hinzufügen wollen, ist noch unbekannt, aber wünschenswert.





Markus und Klaus

3 10 2007

Die Nacht der offenen Kirchen in Würzburg am 02.10.07 liegt hinter uns - und der Besuch hat sich gelohnt.

Unschlagbares Highlight war um 21.00 Uhr die “etwas andere Domführung” unter dem Titel “Der Dom, das Leben und der Glaube” mit Markus Grimm.

markus.jpg

Genial wie immer schlüpfte Markus in die Rolle eines linkischen Domführers bei seiner letzten Führung. Unkundige Besucher werden nach den ersten Minuten vielleicht vermutet haben, hier habe die Domverwaltung ein besonders nettes Durchschnittsexemplar eines “ewigen Domführers” auf sie losgelassen, der mit seinem aparten Oberlippenbart, dem 80er-Jahre-Jackett und Seitenscheitel mit angelesenem Halbwissen und stocksteifer Höflichkeit eine 08/15-Führung absolviert.

Spätestens aber, als uns der Protagonist seine intime Beziehung zum aus der Hand Riemenschneiders stammenden Bibelhalter “Klaus” (vorne rechts im Dom zu bewundern), wie er ihn einst benannte, darlegte, dürfte auch dem letzten zufällig Hereinströmenden klar geworden sein, welches Kaliber da vorne steht und unter der Maske des Herrn Führer Jedermann über den Dom, Gott, die Welt und vor allem sich selbst und seine Beziehung zu “Haus und Herr” philosophiert.

In der Krypta erzählt er uns “nur eine Geschichte” über das älteste Domartefakt, das dort ausgestellte steinerne Kreuz mit bärtigem Gesicht, die uns mitnimmt in die Frühgeschichte des Doms und in die Geschichte der Würzburger mit ihrem Dom.

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“Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten”, ausgerechnet diese Stelle aus Joh. 2,19 hält ihm Klaus entgegen, das berühmte Zitat von Jesus, der von dem “Tempel seines Leibes” redete, und der Domführer schlägt die Brücke vom Würzburger Dom zum Dom seines Herzens und beginnt zu verstehen, warum Klaus (oder sonst jemand?) nicht mehr zu ihm redet und der Dom für ihn nur noch aus kaltem Stein besteht.

Eine stille, eindringliche Predigt eines Schauspielers, der nicht umsonst auch  Doktor der Theologie ist, und eine ungewöhnliche Liebeserklärung an Würzburg, seinen Dom und an Gott. Wer Ohren hatte, konnte hören…

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