Monatsarchiv: Mai 2007

Hier spricht der Dichter – Heute zum Thema „Postmoderne“

Postmoderne

Vor langer Zeit bekam ich gerne
von guten Freunden Post,
als Lebensgruß aus weiter Ferne.

Heut gähnt mich an
der Hausbriefkasten
nur das Mailfach stöhnt
vor Spammaillasten.

Der Datenfluß bringt mir nun jeden Tag
Den ewig gleichen E-Mail-Quark:
Viagra, Penis-OP
und Pornosterne
– das nennt man dann wohl “Postmoderne”

(c) wessnet 2007

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Eingeordnet unter Lyrelei

Alternative Technologie

Ich möchte hier noch einmal besonders auf die Homepage eines guten Freundes aufmerksam machen:

Stefan ist Elektroingenieur, Familienpapa und seit jeher ein engagierter Zeitgenosse, derzeit bei Greenpeace und in einigen anderen Projekten engagiert. In seiner ohnehin knappen Freizeit hat er ein technisches Gerät entwickelt, was mancherlei hilfreiche Funktionen hat, so für Solarenergie, Solarkocher, Alarmsysteme, Trinkwasserbereitung und vieles mehr (Blaise Pascal, ein anderer „Multi-Tasker“, mit dem ich mich gerade predigbedingt nochmals intensiver beschäftige, wäre begeistert!). Aufgrund niedrigen Stromverbrauchs und einfacher Bedienung ist es gut in strukturschwachen Gebieten einsetzbar. Es ist auch als eine Art Babyfon verwendbar. Stefan will damit kein großes Geld machen, sondern einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Wer ihn kennt, weiss, dass er es auch wirklich so meint.

Auf seiner Page findet Ihr nicht nur die Vorstellung dieses Geräts, sondern auch Hinweise auf gute Eine-Welt-Projekte, die Stefan auf seinen vielen Reisen selbst kennen und schätzen gelernt hat.

Klickt entweder

hier

oder rechts auf den dauerhaften Link.

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Eingeordnet unter Leben lernen, Projekte, WWW

Homosexualität und Kirche…

…ist ein altes und trotzdem „heißes“ Thema, welches in der Regel wie folgt behandelt wird:

Die wohl überwiegende Meinung, insbesondere in evangelikalen und charismatischen Kreisen, ist, dass die Bibel sich deutlich gegen Praktizierung von Homosexualität ausspricht, dies beruhend auf Stellen im AT und Paulusworten. Es geht hierbei (natürlich) nicht um die Verurteilung eines homosexuell empfindenden Menschen, sondern um die Problematisierung eines homosexuellen „Lebensstils“, sprich promiskuitive, aber auch partnerschaftliche Auslebung der Homosexualität.

Dazu folgendes: Die Bibelstellen, die sich gegen Homosexualität aussprechen, gibt es, was jeden, der sich ernsthaft mit der Bibel auseinandersetzen will, den „Anspruch“ der Bibel als Gottes Wort also an sich herantragen lässt, vor die Frage stellt, wie diese Stellen seriös auszulegen sind.

Zwei aktuelle Veröffentlichungen bringen mich insofern etwas ins Nachdenken, und zwar Timothy Geddert in seinem hervorragenden Buch „Verantwortlich leben. Wenn Christen sich entscheiden müssen.“ und ein Post von Peter Aschoff über seine Gespräche auf dem Dünenhof-Festival 2007 mit Tony und Peggy Campolo.

Tony und Peggy Campolo haben als Ehepaar offenkundig zwei verschiedene Ansätze: Campolo ist auf der oben dargestellten, „klassischen“ evangelikalen Linie, Peggy Campolo stellt sich dagegen die Frage, ob eine auf Dauer angelegte Lebenspartnerschaft nicht seitens der Gemeinde zu akzeptieren und sogar zu unterstützen ist.

Was für „christliche Ohren“ im Hinblick auf jahrhundertealte Kirchengeschichte und herrschende Lehre erst einmal ungeheuerlich klingt, muss aber folgenden Argumenten begegnen:

– Wie fühlen sich homosexuell veranlagte Menschen im Umgang mit der Kirche: Angenommen und geliebt, oder abgeurteilt und verachtet? Wie würde Jesus damit umgehen?

– Was sagen die oft zitierten Bibelstellen wirklich, d.h. welchen konkreten Hintergrund haben sie?

– Ist Homosexualität in Form von Promiskuität oder gar Prostitution im Lichte der biblischen Aussagen gleichzusetzen mit einer auf Lebenszeit eingegangenen Partnerschaft?

Nachdem dieses Thema große gesellschaftliche Relevanz hat und in Kirchengemeinden wahlweise über- oder unterbetont, jedoch selten „sachlich“ behandelt wird, werfe ich hiermit mein erstes „Stöckchen“ in die Runde: CC-Blogger, was denkt ihr dazu?

Alle anderen Leser: Und ihr? Bitte aber nur ernstgemeinte „Zuschriften“!!! Habe in diesem Zusammenhang keine Lust auf zotige Sprüche oder unreflektierte Meinungen, die ich dann im Interesse einer interessanten Diskussion „rausschmeißen“ werde. Mir geht es um die Frage: Verstehen wir die Bibel an dem Punkt richtig, und wenn nicht, was gilt es zu ändern; und falls doch: Was bedeutet das für die Gemeinden?

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Eingeordnet unter CityChurch, Vaterland

Achtung, jetzt wird es knifflig:

Wer ist

„A FAMOUS GERMAN WALTZGOD“ ?

fragt Euch Euer Nethorst.

Für die Sportlichen: NICHT den Kommentar lesen, sondern Papier und Bleistift zücken, und NICHT googeln!!!!

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John Wayne und Hiob…ein Hilferuf!

Ich versuche es mal auf diesem Weg:

Ich kann mich noch düster an einen John-Wayne-Western erinnern, in dem er Gangster verfolgt, sie „umlegt“ (wie es im Western-Jargon so schön heißt) und bei dem anschließenden „Spontanbegräbnis“ immer aus dem Buch Hiob vorliest: :  „Der Herr hat`s gegeben, der Herr hat`s genommen…“.

Wer kann mir helfen? Wie heißt der Film, und gibt es ihn gar als DVD?

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Die dümmste Frage der Atheisten an das Christentum…

…(siehe aktuelles SPIEGEL-Titelthema) lautet:

 „Wer schuf den Schöpfer?“

O.k., beim ersten Nachdenken eine scheinbar gute Frage. Sobald man sich aber die Mühe macht und zwei Minuten länger nachdenkt, stellt man fest, dass diese Frage ebenso verwirrend für den menschlichen Geist ist wie z.B.:

– Wo endet das Universum?

– Was sind die kleinsten Bausteine der Materie?

– Ist die Zeit nur aus menschlicher Perspektive ein „Ablauf“?

All dies sind Fragen, die noch NIEMALS ein Mensch auch nur halbwegs befriedigend beantwortet hat und aus naheliegenden Gründen auch niemals beantworten können wird – und trotzdem gibt es tief in uns angelegt diese Sehnsucht nach Sinn, nach Höherem, nach Ewigkeit.

Und die Frage nach dem „Schöpfer des Schöpfers“ soll da so originell sein? Liebe Neoatheisten, da hätte ich aber gerne etwas mehr Anstrengung! Jemand eine gute Idee?

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Vorbilder? Nicht, dass er wüsste…

…sagt Perrecy über sich.

Einem irgendwie bekannt vorkommende Stücke in deutscher Sprache gibt es auf seiner MySpace-Seite. Auch der deutsche „Rolling Stone“ ist schon aufmerksam geworden. Die Königin ist tot, es lebe Perrecy!

Hier: http://www.myspace.com/perrecy07

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