Brian Houston: Sugar Queen

Den Anfang muss natürlich eine Plattenkritik machen:

Mit dieser CD bekommt Ryan (nicht Bryan!!!) Adams ernsthafte Konkurrenz, denn Brian Houston singt so, wie man es sich von Bob Dylan wünschen würde, dies mit emphatischem Folkrock in der heute von Ryan Adams an guten Tagen gepflegten Tradition eines Gram Parsons.

Aufmerksam auf Brian wurde ich durch einen Zufallskauf seiner Vorgänger-CD „Jesus and Justice“, bei unserem letztjährigen Englandurlaub wegen des ungewöhnlichen Covers in einem christlichen Buchladen in Cambridge entdeckt. Letztere CD setzt sich mehr, wie der Name schon sagt, mit Houstons offensichtlichem christlichen Glauben auseinander und ist voller Seelenblut.

Sugar Queen müsste in einer gerechten Welt Houston international auf den Folkrockthron heben – die Songs sind durchweg berührend, die Produktion exzellent, und Brian kommt niemals gefühlsselig, sondern kraftvoll und engagiert rüber.

Bei mehrfachem Hören wachsen die Songs in die Gehörgänge und haken sich dort unentfernbar fest – alle Koordinaten also, die ein großes Album haben sollte. Dies ist ein großes Album!

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