„Geruchsproben“ vor dem G-8-Gipfel

Innenminister Schäuble hält die „Geruchsproben“, welche bei Globalisierungsgegnern im Vorfeld des G-8-Gipfels genommen wurden, um verdächtige Personen per „Schnüffelhund“ zu ermitteln, für ein „angemessenes Mittel“, dessen sich die Polizei bedienen darf.

Wer A sagt, muss auch B sagen: Denken wir an den berühmten Filmschurken Fantomas: Der arbeitete mit einer täuschend echten Latexmaske, um seine Identität zu verschleiern. Wer gibt uns die Garantie, dass nicht pfiffige Globalisierungsgegner auf die gleiche Idee verfallen und gemütlich auf dem Ministersessel Platz nehmen, während der betroffene Minister irgendwo hilflos mitansehen muss, wie der Globalisierungsgegner-Fantomas in seinem Namen agiert?

Da hilft nur eins: Geruchsproben von allen verantwortlichen Ministern, und wenn das Ministerium vom vermeintlichen Minister, vielleicht aber von dem Mann mit der Maske, betreten wird, erst mal kräftig von Schäferhunden durchschnüffeln lassen. Und da dem Geruchssinn der Hunde nicht immer zu trauen ist, kann das auch mal dauern. Das schulden wir aber der Sicherheit, auch unserer verantwortlichen Politiker.

Man kriegt Lust, nach Heiligendamm zu fahren…

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Recht nicht lustig

2 Antworten zu “„Geruchsproben“ vor dem G-8-Gipfel

  1. DiTho

    …na na na – jetzt wirds ja porno gra fisch: latex, schnüffeln und hunde … – aha ja: wieder etwas für die suchmaschine 🙂

  2. wessnet

    Nix Pornografie oder Suchmaschine, ernsthafte Entrüstung … und: Heiligendamm ist auch nicht pornografisch gemeint 😉

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