Die dümmste Frage der Atheisten an das Christentum…

…(siehe aktuelles SPIEGEL-Titelthema) lautet:

 „Wer schuf den Schöpfer?“

O.k., beim ersten Nachdenken eine scheinbar gute Frage. Sobald man sich aber die Mühe macht und zwei Minuten länger nachdenkt, stellt man fest, dass diese Frage ebenso verwirrend für den menschlichen Geist ist wie z.B.:

– Wo endet das Universum?

– Was sind die kleinsten Bausteine der Materie?

– Ist die Zeit nur aus menschlicher Perspektive ein „Ablauf“?

All dies sind Fragen, die noch NIEMALS ein Mensch auch nur halbwegs befriedigend beantwortet hat und aus naheliegenden Gründen auch niemals beantworten können wird – und trotzdem gibt es tief in uns angelegt diese Sehnsucht nach Sinn, nach Höherem, nach Ewigkeit.

Und die Frage nach dem „Schöpfer des Schöpfers“ soll da so originell sein? Liebe Neoatheisten, da hätte ich aber gerne etwas mehr Anstrengung! Jemand eine gute Idee?

25 Kommentare

Eingeordnet unter Vaterland

25 Antworten zu “Die dümmste Frage der Atheisten an das Christentum…

  1. ditho

    dann ne andere frage: wer schuf sie und wenn ja, weshal und wenn doch, wie lautete das strafmass?

  2. ditho

    Wenn du mit anderen Menschen über Gott und den Glauben an ihn sprichst, wirst du immer wieder einmal knifflige Fragen gestellt bekommen. Oder vielleicht hast du selbst so manche Zweifel und Fragen, wenn es um Gott, Glaube und Bibel geht.
    In dem Buch „Wer schuf den Schöpfer“ werden mehr als 80 Fragen von verschiedenen Autoren kurz und kompakt beantwortet. Es folgt ein kleiner Auszug, um dich neugierig zu machen. Woher kommt Gott? Warum lässt Gott das Böse zu? Naturwissenschaft und Christentum – Woher kommt das Universum und das Leben? Hat Jesus wirklich Wunder vollbracht und ist er wirklich auferstanden? Ist die Bibel vertrauenswürdig/ vollständig oder gibt es Fehler in ihr? Sind das Buch Mormon und der Koran auch Gottes Wort? Des Weiteren werden Fragen zum Hinduismus, Buddhismus, zu Medidation, Reinkarnation und Joga aufgegriffen und beantwortet. Manchmal muss man einen Absatz zwei- bis dreimal lesen, damit man ihn richtig versteht (liebt aber auch an der Komplexität mancher Frage). Gut ist, dass es am Schluss eines Kapitels immer eine Zusammenfassung gibt. Außerdem werden Fragen zur Selbstkontrolle gestellt, die jeder Leser beantworten kann. Beim Thema Schöpfung/ Evolution vertritt ein Autor die Meinung, dass Gott die Schöpfung möglicherweise über sehr lange Zeiträume hin geschaffen hat. Dass dies so war, daran habe ich aber meine Zweifel.
    Alles in allem ist dieses Buch ein kompaktes Nachschlagewerk mit Antworten auf viele vernünftige Fragen über Gott und den christlichen Glauben.

    —Rico Ungethüm für komm! 2-2006

    ISBN: 3894370629
    Preis: EURO 14.95
    Daten: 238 Seiten / kartoniert / Sprache: deutsch
    Verlag(e): 2005 Gerth Medien, Asslar / ‚Buchhandel‘; online
    Website: http://www.gerth.de

    Wo kaufen?: bestellen im Gerth-Shop…

  3. wessnet

    Sonst geht es ihnen aber gut, oder?

  4. ditho

    ja mir gehts gut – denn: mein arsch ist mein arsch

    Donnerstag Vormittag: voller Vorfreude auf ein gemeinsames Weihnachtsfest mit meiner Liebsten werden die Katzen in ihr vorübergehendes Urlaubsheim transportiert. Leichtes zeihen in der Rückengegend, nix weiter bei gedacht.

    Kurzes ausruhen zuhause vor dem Computer, Mails lesen.

    Aufstehen um last-minute-Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Der Vorgang wird abgebrochen, da das Aufrichten an und für sich heftige Schmerzen im Rücken erzeugt. Verzweifeltes Sitzen auf dem Sessel und sich fragen “Scheisse, was jetzt?”

    Unter vehementen Schmerzen ins Schlafzimmer gegangen, aufs Bett fallen lassen. In stabiler Seitenlage gehts einigermassen. Hoffnung erwacht, daß ein bis zwei Stündchen liegen bleiben möglicherweise Erlösung mit sich bringt.

    Nach zwei Stunden Versuch aufzustehen sofort abgebrochen wegen mangelnder Schmerzresistenz. Irgendwer hat da ein Brandeisen an meinen Rücken gebunden ohne daß ich es gemerkt habe. Anruf beim Hausarzt: “Hilfe, ich habe wohl was mit der Bandscheibe, kann mich nicht aufrichten, können Sie vorbeikommen und mir was geben?” – “Ja, ne, also sowas machen wir ja garnicht. Da müssen Sie schon herkommen!” – “Äh … sie haben schon verstanden, daß ich mich nicht aufrichten kann? Ich hab es ja grade bis ins Bett geschafft und kann nur liegen.” – “Ach? Aber eigentlich sollten Sie sich ja viel bewegen bei Rückenschmerzen!” – “Aha. Sonst geht’s aber gut, ja?” – “Naja, bleiben Sie mal bis 15 Uhr liegen, wenn sie dann noch nicht können verschreiben wir Ihnen was, das kann dann ja Ihre Mutter abholen! Wenn ich nichts mehr von ihnen höre gehe ich davon aus, daß sie zu uns kommen.” – “Ja, subba!”

    14:35 – der Versuch aufzustehen ist schmerzhaft aber möglich. Gebückt wanke ich ins Bad um meine Blase zu erleichtern – kurz nach Abschluss der Transaktion schiesst eine Art Stromstoß durch meinen Rücken der mich dazu bringt erstmal die gemütlichkeit der Badematte auszutesten. Interessante Perspektive, so als Wurm auf dem Boden, ich sollte wohl mal wieder die Fliesen putzen. Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit aus dem Bad rückwärts auf den Flur zu robben (was ein Glück, daß man sich als Jugendlicher diese ganzen Rambofilme angesehen hat) und dann aus dem Flur ins Schlafzimmer zu robben (nettostrecke ca. 4 Meter).

    “Ja, ich hätte dann doch gerne die Pillen!”

    Diese werden mir dann auch von Muttern gebracht, die mir aber die Einnahmeregel anders erklärt als sie auf dem Einnahmezettel steht. Ich entschliesse mich alle Ratschläge in den Wind zu schmeissen und erstmal ne leckere Schmerztablette und ein Muskelrelaxant einzuwerfen. Leichte Besserung. Die Nacht verläuft verhältnismässig ruhig bis auf die Sequenzen wo ich mich im Schlaf scheinbar falsch bewege und durch jähes Aufschreien meiner Rückenmuskulatur an meinen Zustand erinnert werde.

    Morgendlicher Test: nein, Aufstehen ist immer noch nicht drin. Anruf beim Arzt: “Ja, hallo, trotz Tabletten komme ich nicht hoch, können Sie JETZT bitte vorbeikommen?” – “Ja, ne, das geht auf keinen Fall – wir müssen Sie ja auch hier untersuchen!” – “HALLO! ICH KANN NICHT AUFSTEHEN GESCHWEIGE DENN ZU IHNEN KOMMEN, IST DAS DENNN SO SCHWER ZU BEGREIFEN???” – “Ich hab das Patienten, die haben ganz andere Probleme, die kommen auch hierher!” – “Na besten dank auch!”

    Der Entschluss wird gefasst sich einen neuen Hausarzt zu suchen. Klingeling … “Ja, guten Tag – ich habe Probleme mit der Bandscheibe, kann mich nicht aufrichten, können Sie mir helfen?” – “Sind Sie schonmal bei uns Patient gewesen?” – “Nein, mein Hausarzt ist der Herr ********, aber der weigert sich zu mir zu kommen und hat mir nur Tabletten verschrieben.” – “Jaaaaa, also in die laufende Behandlung eines anderen Arztes können wir nicht eingreifen, das geht nicht!” – “Na besten dank auch.”

    Anruf bei der Krankenkasse, um in Erfahrung zu bringen was ich noch für Möglichkeiten habe. Nach 12 Minuten “Wir verbinden Sie weiter, sobald eine Leitung frei wird” aufgegeben. Entschluss gefasst jetzt einfach ne Tonne Schmerztabletten einzuwerfen (deren drei an der Zahl) und zu hoffen, daß die so gut wirken, daß ich doch irgendwie hoch komme. Gelingt tatsächlich. Schmerzhafte Autofahrt zum Hausarzt,blödsinnige Tests die nicht weh tun (was natürlich auch gut an der Überdosis Schmerzmittel liegen kann), anschliessend Spritze in den Hintern (die konnten Sie mir ja unmöglich bei mir zuhause geben) und dann Infusion. “Was infusionieren Sie mir denn da bitte?” – “Nur das beste! Ganz tolles Zeug!” – “Ja, vielen dank, so genau wollte ich es dann doch nicht wissen”.

    Nach einer Stunde Infusion rückkehr an die Heimatfront. Schwindelig, Übelkeit, Augen können sich nicht fokusieren. Unruhiger Schlaf über den Tag hinweg, Mittags mal ne Runde “Simpsons” kucken. Nacht verläuft gut – jetzt kommen die ersten Schmerzen wieder. Montag in den Kernspin (vermute ich – “In eine Röhre kriechen” war die hochmedizinische Aussage).

    Und als sei das alles nicht frustrierend genug verpasse ich nicht nur mein dreimonatiges Jubiläum mit meine Schatz sondern auch noch unsere vor Monaten schon vorbstellte Vorstellung von Rowohlt. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.

  5. Da gibts doch Schlimmeres.

  6. wessnet

    Schlimmer geht immer…Vorschläge?

    Übrigens: Schöne Fliesen auf der Homepage, Respekt!

  7. Oh mein Gott, welch ein Scheiss!

  8. io

    Die Frage nach dem Schöpfer des christlichen Gottes stellt sich, auch nach meinem Verständnis, nicht. Den Begriff „Gott“ im christlichen Kontext würde ich sinngemäß als „das Wesen, dass vor allem anderen war und selbst keinen Ursprung hat“ definieren.

    Ich würde die Frage „Wer schuf diesen Gott“ daher nicht als ernst gemeinte Frage auffassen, sondern eher als Hinweis auf den zikulär anmutenden Charakter dieser Gottesdefinition.

    In diskursiven Konfrontationen kann man einen schnellen Etappensieg davontragen, wenn man der Argumentation des Gegenübers zirkularität nachweisen kann (auch Aristoteles hat so verfahren, vgl. Wiki).

  9. wessnet

    Welche Gottesdefinition wäre denn nicht zirkulär? Oder anders: Welche Definition einer gottlosen Welt wäre nicht zirkulär?

  10. Keks

    Wieso muß eigentlich für alles (noch) nicht Erklärbare ein Gott herhalten? Ist dann z.B. für die gelegentlichen Macken meines Autos, die sich die Werkstatt trotz langer Suche nicht erklären kann, auch Gott verantwortlich? In meinen Augen ist der einfache Ausweg “Gott” das naivste (ich verzichte mal bewußt auf das hilflos-beleidigende Wort “dümmste”), was einem Menschen als Antwort auf eine berechtigte Frage einfallen kann. Es hemmt seinen natürlichen Drang, den Dingen durch Forschen auf den (wirklichen) Grund zu gehen. Wenn mir mein Mechaniker eines Tages erzählt, daß Gott mein Auto manipuliert, dann weiß ich, daß es an der Zeit ist, die Werkstatt zu wechseln und einen kompetenteren Menschen zu beauftragen.

  11. wessnet

    @keks:

    Danke für Deinen Besuch hier.

    Deine Frage impliziert, dass es für Dich „einen Gott“ nicht gibt. Das ist auch ein Glaube: Eben der, dass es keinen Gott gibt. Denn „beweisen“ kann man das ebenso wenig wie, dass es doch einen gibt.

    Ich bin der Letzte, der Gott als Erklärungsmodell für nach menschlichem Maßstab unerklärliche Phänomene herhält. Der ernsthafte Forscher müsste aber ergebnisoffen an die Frage heran gehen, ob es Gott überhaupt gibt oder nicht.

    Ich glaube (!) allerdings, dass es hilfreicher ist, sich diesem Thema nicht theoretisch, sondern erfahrend zu nähern.

    Das Wort „dumm“ möchte ich nur für obigen Gedankenansatz, nicht für Leute, die vom Ergebnis her eine andere Meinung haben, verwenden. Ich halte dieses spezifische Argument für dumm, nicht einen Atheisten, der aus für ihn relevanten Argumenten nicht an Gott glaubt. Bei Glaube oder Unglaube geht es nicht um Intelligenz (es gibt in beiden „Lagern“ solche und solche), sondern um persönliche Erfahrung.

  12. inge

    „Gibt es Gott“, „Ich glaube an Gott“, das sind grundsätzlich erst einmal sinnlose Sätze, weil ich niemals dahinter kommen werde was Du, Thorsten mit dem Wort „Gott“ eigentlich meinst und weil Du nie herauskriegen wirst was ich darunter verstehe.
    Siehe auch Ludwig Wittgenstein: http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein
    Eine gute Religionskritik müsste sich eigentlich zuerst und intensiv mit dem Gottesbegriff, der der Kritik zugrundeliegt, auseinandersetzten.
    Josef Ratzinger schreibt in seiner „Einführung in das Christentum“ sogar, dass der Atheismus eine besonders leidenschaftliche Form sein kann, sich mit „Gott“ zu beschäftigen – über den Satz sind Atheisten sicher entzückt.

  13. wessnet

    @inge: Stimmt, man muss erst einmal definieren, was man unter „Gott“ versteht. Von daher mein Verständnis: Ich gehe von Gott als Vater, Sohn und Hl. Geist im Sinne der christlich/jüdischen Überlieferung und der Bibel aus. Und ob es den gibt oder nicht, erfährt man letztendlich meiner Meinung nach nicht über die gedankliche Schiene, sondern über „Versuch“.

  14. Gast

    Oh Mann, da haben sie sich ja echt einen geleistet. Also was sie mit „Neo-Atheisten“ meinen ist mir schleierhaft, irgendwie vermute ich dahinter aber doch die einfältige Ansicht, dass etwas schlimmer wird, wenn man ein „Neo“ davor packt. Darwinisten? Schlimm. Neo-Darwinisten? Schlimmer.
    Liberalismus? Hm, so lala. Neo-Liberalismus? Schlimm.

  15. wessnet

    @Gast

    Danke für den Besuch und Ihren Kommentar.

    Außer Formalkritik auch inhaltliche Einwendungen?
    Würde mich interessieren (wirklich!).

  16. Gast

    In solchen Fragen würde ich mich mit inhaltlicher Kritik sehr stark zurückhalten. Der Grund ist folgender:
    Jeder soll glauben können, was er glauben möchte, solange er mit diesem Glauben nicht legitimiert, wie er handelt und solange er seinen Glauben nicht für Wissenschaft erklärt.
    Ich meine, dass keine der beiden Einschränkungen von Ihnen an dieser Stelle verletzt wurden. Wenn es Ihnen hilft, das vernunftsbasiere Fragen an einem gewißen Punkt zu beenden, mit Hinweis auf: „Das ist Gottes Werk“, oder „Das kann man niemals verstehen“, dann sehe ich darin nichts per se Problematisches.
    Aber dennoch formulieren Sie in diesem Beitrag meiner Ansicht nach keinerlei allgemeingültige Einwände gegen die Frage „Wer schuf den Schöpfer?“. Sie machen lediglich klar, warum die Frage für Sie persönlich keinen Sinn ergibt, aber wenn man einfach nur nachdenkt und das wissenschaftliche Instrumentarium auf den Kreationismus richtet, dann drängt sich diese Frage auf, ohne dass bisher eine vernünftige Antwort gefunden wurde.

  17. wessnet

    Der Ansatz gefällt mir.

    Ich bin übrigens weder Anhänger noch Sympathisant des Kreationismus. Ich habe auch nichts dagegen, jede Frage anzudenken und auch zu prüfen, ob mein Glaube durch eine Frage ins Wanken geraten kann. Was wäre das denn für ein Glaube, den man vor schlauen Fragen verstecken müsste? Oder aus christlicher Sicht: Was wäre das für ein Gott, den man nicht hinterfragen könnte?

    Es liegt mir somit fern, allzu schnell vor guten Fragen zu kapitulieren. Die Suche nach einer Antwort macht allerdings nur Sinn, wenn ich überhaupt in der Lage wäre, die Frage zu beantworten, meine gedanklichen Möglichkeiten, Sinne und Kenntnisse dazu ausreichen bzw. überhaupt geeignet sind, mich mit dieser Frage ernsthaft zu beschäftigen.

    Besagte Frage nach dem Schöpferschöpfer ist ein offenkundig paradoxer Ansatz, ein verwirrendes Gedankenspiel, dass sich ins Unendliche fortsetzen ließe, wie der Spiegel im Spiegel, somit eine rhetorische Nebelbombe, welche entweder verwirrend ist, wenn man verwirren will – oder dumm, wenn der Fragesteller dies für einen methodisch tollen Ansatz halten würde, die Nichtexistenz Gottes zu beweisen.

    Ich bin übrigens auch nicht daran interessiert, die Existenz oder Nichtexistenz Gottes zu beweisen, genauso wenig, wie ich daran interessiert bin, die Existenz meiner Frau zu beweisen. Ob es sie gibt oder nicht, kann ich nur ERLEBEN.

    Die Frage nach der Existenz Gottes wird sich so m.E. nach nie wissenschaftlich beweisen lassen. Man kann sich aber auf den Weg begeben, Gott kennen zu lernen. Schon mal versucht?

  18. Gast

    Die Frage nach dem Schöpfer des Schöpfers ist denke ich, eher philosophischer als wissenschaftlicher Natur. Dieses Argument ist als Kritik an den „logischen“ Gottesbeweisen entstanden, also nicht als Widerlegung Gottes, sondern als Widerlegung eines Arguments für die Existenz Gottes. Die Verwirrung, die die Frage auslöst, ist garnicht so sehr Folge ihrer eigenen Beschaffenheit, sondern schlichtweg in den zirkulären Gottesbeweisen enthalten.
    Eine weitere Ihrer Aussagen ist, dass die Frage nach der Existenz Gottes nie wissenschaftlich beantwortet werden kann.
    Dieser These kann ich nur zustimmen, solange es um die praktische Widerlegbarkeit geht. In der Tat gibt es bis zu diesem Tag keinen schlüssigen Beleg dafür, dass die These „Der christliche Gott existiert“, außerhalb des persönlichen Erlebens Gültigkeit beansprucht.
    Nichtsdestoweniger denke ich schon, dass es prinzipiell möglich sein kann, diese Frage zu beantworten. Man nehme zum Beispiel an, es käme zu einem echten Wunder. Dann wäre die Sachlage klar.
    Was aber für die meisten Christen relevanter ist, ist, dass der persönliche Glaube des Einzelnen, nichts ist, was Belege braucht, oder widerlegbar ist.
    Gefährlich wird die ganze Chose erst dann, wenn die „innerliche Gewißheit“, man kann sagen das Gefühl des Glaubens, nach außen dringt, denn dann beanspruchen auf einmal pseudo-wissenschaftliche Behauptungen und zutiefst unmoralische Haltungen objektive Gültigkeit. Kurzum es kommt zu religiösem Fanatismus.

  19. wessnet

    Ein „echtes Wunder“? Ich weiß nicht, ob das als Beweis angenommen werden würde.

    Die Christen gehen ja von mindestens einem Wunder aus, nämlich die Auferstehung Christi.

    Gemäß den Evangelien gibt es zahlreiche Zeugen der Auferstehung, und im Glauben an die Richtigkeit haben unzählige Christen, die Zeitgenossen der Evangelisten waren, Ihr Leben gelassen. Es ist also davon auszugehen, dass diese Menschen von der historischen Richtigkeit der Auferstehung überzeugt waren. Trotzdem nehmen viele Menschen dies nicht als Beweis für die Auferstehung (und damit die Basis des christlichen Glaubens).

    Nehmen wir einmal an, HEUTE würde jemand durch „Gottes Hand“ von den Toten auferstehen: Wie würde die Weltöffentlichkeit dies würdigen?

    Ich persönlich glaube, dass Gott nicht überzeugen, sondern persönlich ansprechen will. Wäre das anders, würde er gewiss mal so richtig losklotzen.

    Noch mal die Nachfrage: Schon mal selbst ausprobiert, Gott zu finden?

  20. Gast

    Ja und er wurde nicht gefunden.

  21. soll der text irgendwas gegen die frage aussagen???
    die tatsache, dass die frage nicht originell ist, tut absolut nix zur sache, es geht doch nur darum, dass die gott-theorie keinen sinn macht, da gott demnach aus dem nichts gekommen wäre.

    (natürlich hört man auch immer, der urknall wäre aus dem nichts gekommen, aber man könnte genauso gut annehmen, dass ein nicht- existieren einer welt nicht geht, und dass das universum deshalb einfach existieren muss)

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  24. dave269

    die kritik an der frage ist hohl und geht an ihr vorbei.
    die frage wird deshalb ZU RECHT gestellt, weil
    IHR THEISTEN vehement behauptet, nichts könne aus dem nichts entstehen.
    UND GLAUBT AN GOTT.

    ist gott also das NICHTS, welches aus dem nichts entstehen kann, oder WAS?

    wenn gott aus dem nichts entstehen kann, gibt es absolut keine begründung mehr für die annahme, dass die welt an sich nicht auch aus dem ncihts entstehen kann.

    und eben darum stellt man diese frage. um auf diesen aspekt hinzuweisen.

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