Our Daily Bread

Heute:

[Jesus said,] “In the world you will have tribulation; but be of good cheer, I have overcome the world.” —John 16:33

Interessiert? Hier!

8 Kommentare

Eingeordnet unter Vaterland, WWW

8 Antworten zu “Our Daily Bread

  1. DiTho

    jesus said, give me my bread
    otherwise you´ll be the depp

  2. wessnet

    ..mit Verlaub: Diese Aussage würde allenfalls in das „Thomas-Evangelium“ passen…

  3. DiTho

    und was sagt uns ihre antwort?

    Was benutzen Rechtsanwaelte als Verhuetungsmittel?

    Ihre Persoenlichkeit!

  4. wessnet

    …ich wusste gar nicht, dass es etwas zu verhüten gab…

    Kennen Sie eigentlich das Thomas-Evangelium? Das gibt es wirklich, ist eine sogenannte „apokryphe“ Schrift, also nicht aufgenommen in den biblischen Kanon, und wirft ein seltsames, mit den Evangelien des NT nicht zu vereinigendes Bild auf Jesus Christus.Ich sage immer, dass die Kindheitsdarstellungen im Thomas-Evangelium Jesus als „kleines Arschloch“ darstellen – was immer der Verfasser sich dabei gedacht haben mag, mit dem historischen, anderweitig bezeugten und erlebbaren Jesus hat das nichts zu tun!

    Das ist übrigens einer der Punkte, wo ich wirklich „verhüten“ würde. mit meiner ganzen Persönlichkeit: Etwas, was ein falsches Bild auf Jesus wirft. Weil es zu wichtig ist…

  5. DiTho

    also: aus dem „thomas“-evangelium sei zitiert wie folgt:

    Paradiesische Verhältnisse

    ——————————————————————————–

    Einst gab es Adolf und Eva. Die lebten im Paradies. Adolf und Eva liebten diesen Ort. So sehr, dass sie hier ihr eigenes Volk gründen wollten. Sie hatten dabei an ein Volk aus zottelbärtigen, zwei Meter großen Hünen gedacht. Sie fingen auch schon mit der Produktion an, als Gott sich einschaltete.
    Hey, was zur Hölle macht ihr hier in meinem Vorgarten?
    Wir gründen ein Volk, sagte Eva.
    Ein Volk? In meinem Garten? Sagt mal, seid ihr blöd, oder was? Mein Garten ist gerade mal 500 Quadratmeter groß und ihr wollt hier ein Volk gründen?
    Das germanische Volk braucht nicht viel Platz, polterte Adolf, das kann auf Bäumen leben. Pflanz’ mir ein paar deutsche Eichen!
    Deutsche Eichen, deutsche Eichen, stöhnte Gott entnervt auf, immer höre ich von dir nur deutsche Eichen. Mal willst du sie als Schattenspender, mal als Brennholz, und jetzt auch noch als Lebensraum für deine Wahnphantasien! Du kleines Arschloch stellst immer nur Forderungen. Reicht es dir denn nicht, dass ich dir aus einer deiner Rippen eine Frau mit Titten so fest, wie Kruppstahl und Hüften so weit, wie der deutsche Rhein geformt habe? Und außerdem: wo soll ich denn hier noch deutsche Eichen hinstellen?
    Mir egal, sagte Adolf bockig. Das deutsche Volk braucht Wohnraum.
    Himmelherrgott, sagte Gott, wenn’s denn unbedingt sein muss. Hier hast du deine Eichen. Gott warf Adolf ein paar Setzlinge vor die Füße. Pflanzen musst du sie selbst. Jetzt sag‘ mir aber erst mal, an was für eine Art Volk hast du da eigentlich gedacht hast? Das musst du mir jetzt schon mal sagen. Ich lass’ hier ja schließlich nicht jeden rein.
    Adolf überlegte kurz und sagte dann: Es muss so flink, wie Wiesel, so zäh, wie Leder, so behaart, wie Affen, und so dumm, wie Brot sein.
    Gott schüttelte den Kopf. Nee, also das geht jetzt wirklich nicht. Solche Typen hatte ich hier schon mal. Die haben mir hier alles kurz und klein gehauen. Kannst du dir vorstellen, was für ‘ne scheiß Arbeit das war, das ganze Chaos wieder zu beseitigen? Ich musste mir erst ein paar Römer basteln, um diese germanischen Drecksäcke wieder zu vertreiben. Das kommt mir nicht noch mal in die Tüte.
    Adolf war nun sichtlich enttäuscht und zog sich unter wilden Flüchen in seinen selbstgezimmerten Wolfsbau zurück.
    Eine gute halbe Stunde herrschte dann erst einmal Funkstille. Weder Gott, noch Eva wussten, wie es um Adolf stand. Lieber Gott, sprach da Eva, tu doch etwas. Du kannst ihn doch da unten nicht versauern lassen. Der bringt sich noch um vor Gram.
    Soll er doch, zischte Gott. Dieser undankbare Sack macht mir ja eh nur Ärger. Der will andauernd Gott spielen und sobald es nicht nach seiner Nase läuft, zieht er den Schwanz ein. Der kann gerne meinen Posten haben, dann kann er mal sehen was für ein beschissener Job das ist.
    Lieber Gott, sei doch wieder gütig, flehte Eva, sprich doch wieder mit dem Adolf. Der kann doch nichts dafür, dass er so blöd ist.
    Gott zögerte, ließ sich dann aber doch von Evas Hundeblick erweichen: Na gut, ich werde mit ihm reden. Adolf, schrie Gott in Kasernenton, strammstehn zum Appell. Ja, den Ton hatte der Adolf gern, und in Nullkommanix stand er, zwar etwas schmutzig, doch immerhin stramm wie’n Hauptmann vor Gott. Adolf, ich habe dir einen Vorschlag zu machen. Das mit den Germanen, ähm – das geht echt nicht. Aber – wie wär’s – mit ein paar blonden, blauäugigen Burschen. Die sind doch auch nicht schlecht, oder?
    Bäh – Arier, ächzte Adolf mit verzogenem Gesicht, die kann ich ja gar nicht leiden. Die will ich nicht.
    Adolf, mahnte Gott ihn nun mit finsterer Miene, man muss im Leben auch mal Kompromisse eingehen. Entweder Arier, oder kein Volk.
    Adolf verzog erneut sein Gesicht zu einer tiefen Schnute und stand schon kurz davor, sich wieder in seinen Bau zurückzuziehen. Doch dann überwand er sich in staatsmännischer Manier und akzeptierte. Gut, die nehm’ ich, aber nur, wenn ich dazu einen Propagandaminister bekomme.
    Was willst du denn mit einem Propagandaminister?, stutzte Gott. Wir sind hier im Paradies. Hier brauchst du nichts schönreden lassen.
    Trotzdem, ich will einen Propagandaminister, beharrte Adolf. Irgend jemand muss ja die ganzen deutschen Eichen einpflanzen. Ich kann das nicht. Ich hab’ Künstlerhände.
    Na gut, sagte Gott genervt, den kriegst du auch noch, aber stell in nächster Zeit bloß keine Forderungen mehr, sonst hetz’ ich dir die roten Schweine meines Sohnes auf den Hals. Die Eber sind momentan besonders bissig, die hatten schon seit Wochen keinen Sex mehr gehabt.
    Gott stellte Adolf nun einen Joseph hin. Hallo, ich bin ein Joseph, stellte er sich brav vor.
    Adolf betrachtete die mickrige Gestalt seines neuen Propagandaministers. Na toll, ein Joseph, dachte sich Adolf, so einer hat mir gerade noch gefehlt. Wie soll der denn bei seiner mickrigen Gestalt deutsche Eichen einpflanzen?
    Was hast du den für Funktionen, fragte Adolf arrogant.
    Ich kann Purzelbäume schlagen und dabei “La Paloma, ohe” singen, antwortete Joseph freudestrahlend.
    Kannst du auch deutsche Eichen einpflanzen, fragte Adolf?
    Na klar, versicherte Joseph ihm. Wo soll ich graben?
    Immer mit der Ruhe, Kleiner, beschwichtigte Adolf ihn. Willst du nicht erst mal das Paradies kennen lernen? Ich könnte mich als Führer anbieten.
    Au fein, freute sich Joseph, Führer sprich, ich folge dir!
    Und so führte Adolf den Joseph durch den ganzen Garten. Er zeigte ihm den verregneten Norden mit dem großen Fischteich und der kleinen Insel darin, auf der sich ein paar Landratten einquartiert hatten, den Westen mit den paar mickrig wachsenden Weinreben, den sonnigen Süden, wo ein bissiger glatzköpfiger Gnom sein Unwesen trieb, und schließlich den weiten Osten, wo es nur eine Holzhütte, einen Kartoffelacker und sonst nichts gab. Dort angekommen, drückte Adolf Joseph seine Klappschaufel, die er noch aus alten Junasozeiten hatte, in die Hand und gab ihm den Befehl, zu graben. So, du fängst schon mal an zu graben und ich hol’ derweil die Eichen.
    Kaum, dass Joseph mit dem Graben angefangen hatte, kam auch schon Jesus wild fuchtelnd aus seiner Hütte heran gesprungen. Sofort aufhören, schrie Jesus den kleinen Joseph an. Was treibst du kleiner Scheißer hier auf meinem Kartoffelacker?
    Ich grabe Löcher für Adolfs deutsche Eichen, wimmerte Joseph eingeschüchtert.
    Herrgott, du kannst doch auf meinem Acker keine Eichen pflanzen!
    In dem Moment kam Gott wieder vom Himmel herab gefahren. Hat mich jemand gerufen, fragte Gott gähnend. Ich hoffe, ihr habt einen guten Grund, mich von meinem Mittagsschläfchen zu wecken.
    Jesus war sichtlich erleichtert, seinen Vater zu sehen. Vater, gut, das du da bist. Schau’ dir an, was Adolf mit meinem Kartoffelacker vor hat. Der will hier doch tatsächlich Eichen pflanzen. Wie kommt der nur auf solch blöde Ideen?
    Weiß ich auch nicht, sagte Gott gähnend, aber er tut’s mit meiner Erlaubnis.
    Jesus plumpste die Kinnlade runter. Die Entscheidung seines Vaters empörte ihn. Hör mal, Alter, ich lass mich für dich doch nicht ans Kreuz nageln, um jetzt auch noch meinen Kartoffelacker an irgendeinen durchgeknallten Phantasten abzutreten.
    Kannst du nicht ein wenig mit dem Adolf teilen, mein Sohn? Adolf, der mittlerweile eichenbepackt hinzu gekommen ist, ließ vor Schreck alle Setzlinge fallen, als er hörte, dass er mit Jesus teilen soll.
    Nein, das lasse ich nicht zu, schrie Jesus.
    Mein Sohn, man muss im Leben auch mal Kompromisse eingehen. Wäre ich in meinem Leben nie Kompromisse eingegangen, würde heute schon keiner mehr an mich glauben.
    Ein stillschweigendes Lächeln machte sich in der Runde breit…
    Vater, verstehst du denn nicht? Ich brauche meinen Kartoffelacker, um meine roten Schweine zu füttern. Denkst du etwa, die bleiben von alleine so rot? Entweder du lässt mir meinen Acker, oder ich hetze dir deine Zeugen auf den Hals.
    Gott verzog das Gesicht und krümmte sich.
    Is’ ja gut, Jesus, is’ ja gut, versuchte Gott ihn zu beruhigen. Geh’ zurück in deine Hütte. Ich klär’ das hier schon.
    Er wandte sich nun Adolf zu. Adolf, vergiss das mit den Eichen.
    Aber du hast es mir versprochen, quengelte Adolf, die brauche ich für mein Volk.
    Adolf, das musst du verstehen. Mein Sohn hetzt mir noch meine eigene Zeugen auf den Hals, wenn ich dir das erlaube. Kannst du dich noch an Jesus’ letzte Attacke erinnern? Da wollte der doch glatt ‘ne neue Krippe von mir haben – als ob es die alte nicht noch tun würde – und als er die nicht bekam, hetzte er mir diese Widerlinge auf den Hals. Petrus ist fast in Tränen ausgebrochen, bei dem Versuch, diese Blutsauger wieder abzuwimmeln. So eine Attacke kann ich ihm nicht noch einmal zumuten. Der Mann ist schließlich schon alt.
    Langes Schweigen. Adolf war tiefbetrübt und scharrte mit den Füßen auf dem Boden. Auch Gott wusste nicht so recht, was er jetzt tun sollte
    Und was machen wir jetzt?, fragte Adolf schließlich ratlos.
    Ja, was machen wir jetzt?, quiekte Joseph.
    Gott überlegte kurz.
    Passt auf, ich mach euch einen Vorschlag zur Wiedergutmachung: Wir gehen jetzt gemeinsam Frankreich überfallen und speisen nach dem Endsieg so, wie ich es dort schon immer gemacht habe.
    Adolf willigte ein. Auch Joseph war schon Feuer und Flamme: Jawoll, auf zum totalen Krieg, freute er sich.

    So bereiteten sie sich auf ihre Reise vor. Während Gott seine Koffer packte, legte Adolf ein paar Schlangen um den einzigen Apfelbaum im Garten aus, um Eva von den Äpfeln fern zu halten, und drohte ihr: Wenn du auch nur einen Apfel anrührst, fliegt einer von uns beiden aus dem Paradies, und ich werde das nicht sein.
    Wenn der wüsste…
    Als alles erledigt war, drückte Gott Petrus den Gartenschlüssel in die Hand und verdrückte sich mit Adolf und Joseph zwecks Planung in die nächste französische Kneipe.
    Man muss ja auch mal ausspannen…

  6. DiTho

    p.s.: zitiert dies zu meinem gedächtnis!

  7. Christian

    Schönen guten Tach.
    Intresse an dieser Aktion?
    http://inspiriert.wordpress.com/

  8. wessnet

    Hallo Christian,

    danke für Deinen Besuch, und: Ja, finde ich durchaus interessant.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s