Ausgerechnet…

ein „Heiligtum“ der Gegenreformation lag in unserem Urlaub nahe des Ortasees im Piemont vor der Haustür: Der Sacro Monte, ein Berg mit einer Ansammlung von Kapellen, in denen Szenen aus dem Leben von Franziskus wiedergegeben werden.

Es findet sich dort manch Skurriles, so Geschichten über eine Geburt von Franziskus im Stall (??? Das gab es doch schon mal…)

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bis hin zu einer Erscheinung des Heiligen, im Rahmen derer seine Ordensbrüder ihn in einem Sonnenwagen übers Firmament fahren sehen (Kombination aus Sonnengesang und LSD-Konsum?). Und eine prunkvolle Kirche, in der ich mir dachte: Wenn das der Franz (Gott hab ihn selig, und in Christus natürlich auch heilig) sehen könnte, würde er sich im Grab umdrehen!

Italien war für die Gegenreformation bestimmt ein leichtes Pflaster, denn man ist dort offenkundig ohnehin geneigt, schnell an  s e l t s a m e  wundersame Dinge zu glauben. Ein paar Meter weiter in Orta sichteten „Gläubige“ in einem Wasserfleck auf einer italientypisch vergammelten Hauswand, die jede deutsche Hausverwaltung längst gestrichen hätte, den modernen Heiligen Padre Pio. H i e r  sehen und „wundern“…

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Eingeordnet unter Privat, Vaterland

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