Angola könnt ich mich totsaufen

Nachdem alle Vorzeigeblogger stets ihre Vorliebe für Kaffee in die Welt posaunen, starte ich mal gebückt den Versuch der peinlichen Umfrage, was die Herrschaften denn von Cola halten.

Kaffee trinke ich zu meiner Ehrenrettung, bevor ich mich mit nachfolgendem peinlichen Outing endgültig in die intellektuelle Einsamkeit beame, ja auch ganz gerne. Ich bin Stammgast in mindestens 2 Kaffeebars der Würzburger Innenstadt und trinke dort gerne und oft einen Cappuccino oder auch mal nur nen Espresso. Filterkaffee kommt mir nicht in die Tüte, und Latte gibt es daheim aus dem Jura-Vollautomaten öfter mal.

Auch Wein beginnt mir immer mehr so richtig zu schmecken, und meine liebe Ehefrau und ich erleben die wildesten Geschmackseindrücke beim Verkosten, von Pfirsich über Birne Helene bis hin zu Holstener Liesel.

Aber jetzt kommt das Outing: Ich gebe zu, ich bin colaabhängig. Ja, diese überwiegend aus Zucker bestehende schwarze Amiflüssigkeit gänzlich unindividueller Natur, imperialistisch, gesundheitsschädigend, ein Schnitzel über Nacht auflösend usw.

Aber scheißegal: Ich liebe den Geschmack von Cola, es macht mich fit, passt gut zu Zitrone und Rum, ich mag die Colaflaschen alter Art, Colagläser, Colabonbons, Jelly Beans mit Cola-Geschmack, Cola-Lutscher. Cola-Light oder so ein fahler Abklatsch des puren Zuckerbombengenusses kommt nicht in Frage!

Wer kann mir helfen? Gibt es eine Selbsthilfegruppe? Colapflaster zum sanften Entzug? Ein christliches Therapiezentrum, das mich gedanklich entcolafizieren kann? Muss ich einsam sterben, verlassen und verspottet von der denkenden Menschheit?

Oder können wir Cola mal eben kollektiv für cool, für das Bloggergesöff erklären, ohne das nichts mehr geht?

Helft mir!

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6 Kommentare

Eingeordnet unter Leibliches

6 Antworten zu “Angola könnt ich mich totsaufen

  1. wie hoch der grad deiner „abhängigkeit“ ist kann ich nicht beurteilen, einen berüchtigten onlinetest zur abhängigkeit kenne ich auch nicht. was ich jedoch sagen kann – ich liebe afri-cola. am liebsten aus den schicken glasflaschen, aber auch gerne ein gläschen aus dem heimischen kühlschrank. ich weiß das ist weder bio, fair noch gesund, aber enorm lecker. :]

  2. wessnet

    Da bin ich ja schon mal beruhigt. Klaro, Afri-Cola ist natürlich Kult in Flaschen.
    Bio-Cola wäre mal eine lustige Idee… Martina hat mich schon darüber aufgeklärt, dass es angeblich beim tegut (gute Lebensmittelkette im hessischen und nordbayerischen Raum) so etwas in der Art gibt. Ich teste und berichte mal.

    Mein Lieblingssoftdrink aus dem Bio-Bereich ist übrigens Bionade, und zwar in der Geschmacksrichtung „Kräuter“. Das süffigste Bio-Bier macht wohl Lammsbräu.

  3. auf deinen bericht zu bio-cola bin ich gespannt, habe ich bisher noch nicht getrunken. bei bionade sind meine lieblingsrichtungen holunder und ingwer-orange. und lammsbräu trinke ich ebenfalls gerne.

  4. Pingback: Bioprodukte knallhart getestet - Teil 1: Honey Saps Bio Cola von Lammsbräu « wessnet

  5. Nun habe ich die Herangehensweise zwar nicht so ganz verstanden, kann ja aber noch werden :-). Ich wünsche noch eine schöne Rest-Fastenzeit (wenn überhaupt 🙂 und schönen Gruß, Dagmar Zach

  6. @Dagmar Zach: War das ein Kommentar zu DIESEM Post? Verstehe ich nicht ganz, bitte um Aufklärung….

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