Das Schweigen der Kontemplation

„Das Schweigen der Kontemplation. In jedem von uns verbergen sich Abgründe, Unbekanntes, Zweifel, wilde Leidenschaft, geheimes Leid…aber auch Schuldgefühle,niemals Eingestandenes, so sehr, dass sich uns ungeheure Leeren auftun. Triebe wühlen uns auf, man weiß nicht, woher sie kommen – urväterliche Erinnerungen oder genetische Bestimmtheit? Wenn wir Christus mit kindlichem Vertrauen in uns beten lassen, werden eines Tages die Abgründe bewohnbar sein. Eines Tages, später einmal, werden wir feststellen, dass sich in uns eine Revolution vollzogen hat.“

[Frere Roger, Jeden Augenblick neu, Herder 1987]

Kontemplation ist nur scheinbar Passivität. Sie ist vielmehr die Grundlegung jeglicher Aktivität, das Zulassen des tiefen, gemütshaften Ergriffenwerdens.

Viva la Revolution!

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