Monatsarchiv: März 2008

Neues

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DENN SIEHE, ICH WILL EIN NEUES SCHAFFEN,

JETZT WÄCHST ES AUF,

ERKENNT IHR`S DENN NICHT?

[Jes 43, 19]

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The Police in Düsseldorf am 08.06.08 mit James Morrison

Wie schnell doch die Zeit vergeht: Bald werden The Police ihr Konzert in Düsseldorf nachholen!

Nicht Jim (den mehr plagte als Stimmprobleme und der auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris wohl ob der vielen Besucher und auch aller sonstigen Umstände seines kurzen Lebens nicht gerade „ruht“), aber James Morrison, ein hoffnungsvoller englischer Nachwuchscrooner, wird The Police beim Nachholtermin am 08.06.08 in der LTU-Arena in Düsseldorf supporten, wie hier nachzulesen ist:

http://www.thepolice.com/news/news.php?uid=5668

Dann wollen wir mal hoffen, dass Sting, wegen dessen Kehlkopfentzündung das ursprüngliche Konzert gecancelt werden musste, bei bester Gesundheit und Stimme ist und wir das Konzert erleben, auf das wir alle hoffen: Ein knackiges Rockbonbon der ehemals interessantesten Band der Welt!

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Hardcore Galater

Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.“ (Gal. 6,14)

Jeder Prediger steht vor der Wahl: Predigt er das Kreuz, die Unterordnung unter den gnädigen Gott – oder nicht?

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Ostern beim Bibeltier – Ostertagung auf Schloss Klaus, 20.-24.03.08

Wer sich gefragt hat, wo wir über Ostern abgeblieben sind:

Wir waren (gemeinsam mit Markus & Antje) auf der Ostertagung im Schloss Klaus, ein Haus der Fackelträger in Oberösterreich.

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Wie auch andere Häuser der Fackelträger wurde das historische Schloss Klaus liebevoll renoviert und zum Gästehaus umgestaltet. Nicht aber das gepflegte Ambiente, die malerische Umgebung oder das gute Essen haben uns in erster Linie erfreut, sondern die grandiosen Bibelarbeiten der Mitarbeiter Lutz Kettwig, Daniel Schulte und Elmar Otto zum Thema:

„Wenn der Auferstandene redet, dann…“

Unterthemen waren:

  • dann verliert der Tod seine Schrecken
  • dann kommt unser Herz zur Ruhe
  • dann bleibt das Kreuz kein Rätsel mehr
  • dann lässt er uns einen Blick in sein Herz tun
  • dann öffnet sich die Schrift
  • dann wird meine Seele gesund
  • dann tut er das durch mich
  • dann erhalte ich eine neue Berufung

Basis waren die Auferstehungsberichte im Johannesevangelium.

Besonders angetan haben es mir die Einheiten des Leiters der Bibelschule Schloss Klaus, Daniel Schulte. Nach dessem fulminanten Einstieg habe ich ihm „intern“ einen liebevollen Spitznamen verpasst: „Das Bibeltier“.Mit einer Intensität von 60 bpm (Bibelverse pro Minute) legte Daniel mal so eben nebenbei ultimativ den Galaterbrief aus. Eine derart herausfordernde Lehre ist mir in dieser Form schon seit Jahren nicht mehr untergekommen und ist eine lebendige Empfehlung für die Arbeit der Bibelschule.

Wenn ich die Fülle der geistlichen Erkenntnisse im Laufe der kommenden Tage verdaut haben sollte, werde ich hier mal dazu posten. Vorab sei erst einmal auf ein paar neue Fotos auf meiner flickr-Seite verwiesen.

Schloss Klaus werde ich ganz bestimmt bald wieder besuchen. Meine Empfehlung!

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Eingeordnet unter Fackelträger, Leben lernen, Vaterland

Die Nebelkrähe gibt alles – The Cure am 16.03.08 in Oberhausen

Die Nebelkrähe? So wird Robert Smith, Mastermind, Vogelnestfrisurträger und einziges Dauermitglied der britischen Bandinstitution „The Cure“, von Jan Wigger im aktuellen Musikexpress „liebevoll“ benannt, und er fügt noch das Adjektiv „alt“ hinzu.

Alte Nebelkrähe? Na, von wegen: Martina, meine treusorgende Gattin, hatte mir schon zu Weihnachten den Konzertbesuch in der König-Pilsener-Arena (menno, Leute, kann man deutsche Konzerthallen wirklich nicht glücklicher benennen?) in Oberhausen geschenkt. Klasse, denn obwohl ich The Cure schon seit mindestens 25 Jahren so richtig gut finde, hatte ich sie zuvor noch nie live gesehen.

Das scheint Smith geahnt zu haben und hat es mir und nebenbei auch den anderen über 10.000 Besuchern in der ausverkauften Arena so richtig dreckig gegeben: Über drei Stunden Konzert mit über 30 Songs aus allen Schaffensperioden der Band. Und dazu: Nie rockten sie so wie heute! Die Cure-Urgesteine Smith (Gesang, Gitarre, Vogelnestfrisur), Gallup (Bass) und Thompson (Gitarre) haben nur noch einen jüngeren Schlagzeuger dabei, der Bass pumpt, das Schlagzeug treibt, Smith tiriliert und alle Keyboardparts wurden von den Gitarren übernommen. Mir gefällt das noch besser als die Originalversionen, ich hoffe auf ein Livealbum von dieser Tour. Untermalt wurde dieses umwerfende Konzerterlebnis von einer stimmungsvollen Lightshow der geschmackvollen Art sowie dezenten Videoinstallationen hinter der Bühne. Keine Bandbilder auf Großbildleinwand, keine blöden Ansagen, keine hingerotzten Hits, sondern alles liebevoll serviert und engagiert und kreativ neubelebt. Wem dazu nur „langweilig“ oder was von „Rosenzüchten“ einfällt, dem hang wohl die eigene Vogelnestfrisur im Gesicht oder der muss was mit den Ohren haben.

Ach ja, die Frisur: Robert trug zum Konzert die Variante: Trauerweidenvogelnest. Ganz im Gegenteil zu seiner Gemütsverfassung: Er hoppelte zuweilen sogar zum rechten oder linken Bühnenrand und erfreute sich sichtlich an der euphorischen Stimmung im Publikum. Alles Schwarzkittel? Mitnichten! Altersspannweite von 16 bis 50, erstaunlich „normales“ Publikum. The Cure hat in rund 30 Jahren Bandgeschichte nicht nur Goth-Rock erfunden, sondern ist eine, vielleicht sogar die geschmackvolle Popband.

Wer mehr lesen will, dem sei diese vorzügliche Kritik mit kompletter Playlist und zahlreichen Fotos empfohlen:

http://meinzuhausemeinblog.blogspot.com/2008/03/cure-oberhausen-160308.html

Oder ein Artikel in der WAZ:

http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/3/18/news-31510021/detail.html

An Beetlejuice musste ich beim ersten Blick auf Robert Smith übrigens auch denken, aber wenn ich recht orientiert bin, hatte der Film sich damals schon am Outfit des Godfathers of Goth orientiert.

Gibt es aus meiner Sicht auch was zu meckern? Allerdings, nämlich die b………. Parkplatzsituation an der Arena: Das Parkhaus war zwar kostenlos und bei Einfahrt gab es viele freie Plätze, nach dem Konzert dauerte es aber eine geschlagene Stunde, bis man aus dem Parkhaus wieder rauskam, wohl wegen eines verkehrstechnischen Nadelöhrs Richtung Autobahn. Dies bedeutete nach Konzertende um ca. 23:30 Uhr bis fast vor 01.00 Uhr in der Nacht Warteschlange mit Stop and Go, der blanke Horror, wenn man danach noch über 3 Stunden durch die stilgerecht verregnete Nacht fahren musste wie wir.

Und: Bessere T-Shirts könnten sich die Merchandise-Leute auch mal ausdenken, dass war alles sehr geschmacklos – wo doch The Cure gerade so designverliebt in der Covergestaltung, bei den Videos und ihrer Lightshow sind.

Aber für das alles kann unser Lieblingsmelancholiker wohl rein gar nichts…

Lobenswert ist allerdings die gute Infrastruktur der Arena: Viele Parkplätze, gutes Verpflegungsangebot, zahlreiche Toiletten, nette Hallengestaltung. Es wurde am Eingang nicht das übliche Brutalfilzen vorgenommen (in Leipzig war das kürzlich vor einem Konzert eine Leibesvisitation, die auch die GSG 9 nicht besser hinbekommen hätte), so wurden auch keine Kameras gefilzt und das rege Rumfofografieren in der ganzen Halle belegt wohl, dass man auch offiziell knipsen durfte. Da sollten sich andere Bands mal ein Beispiel dran nehmen, was ist denn so schlimm daran, ein paar verwackelte Fanfotos zu schießen?

Nur das offenkundig in der Halle bestehende Rauchverbot wurde von den Ordnern ebensowenig überwacht: Wirklich überall wurde gequalmt, im Foyer, an den Tribüneneingängen, auf den Rängen, im Innenraum. Da bin ich ob der damit einhergehenden knappen Atemluft weniger tolerant! Zumal es sogar großzügig ausgewiesene Raucherbereiche mit Außenterrassen gab! Und jetzt sagt bitte nicht, man wollte der Nebelkrähe das passende Ambiente zusammenpusten! Robert raucht ja wohl nicht, trank aber offenkundig während des ganzen Konzertes mit zunehmender Begeisterung German Beer!

Der Mann hat es übrigens gut: Es dürfte reichen, sich abzuschminken, das Haarspray abzusetzen oder ein Mützchen zu tragen, enge Klamotten an und keine Sau erkennt einen der kreativsten Popstars unserer Zeit 😉

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Geführte Adventure-Bootstour mit Happy End

„Mein Wandel auf der Welt
Ist einer Schiffahrt gleich:
Betrübnis, Kreuz und Not
Sind Wellen, welche mich bedecken
Und auf den Tod
Mich täglich schrecken;
Mein Anker aber, der mich hält,
Ist die Barmherzigkeit,
Womit mein Gott mich oft erfreut.
Der rufet so zu mir:
Ich bin bei dir,
Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!
Und wenn das wütenvolle Schäumen
Sein Ende hat,
So tret ich aus dem Schiff in meine Stadt,
Die ist das Himmelreich,
Wohin ich mit den Frommen
Aus vielem Trübsal werde kommen.“

(aus der Kantate „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, J.S. Bach, BWV 56)

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Austin Powers IV kommt…

Alle Freunde des größten Geheimagenten im Dienste ihrer Majestät, der britischen Königin, können aufatmen:

Hinter vorgehaltener Hand sagt man sich, dass fieberhaft am 4. Teil der Austin-Powers-Saga gearbeitet wird. Nur wenige Einzelheiten dringen an die interessierte Weltöffentlichkeit, viele Fragen bewegen den geneigten Kinogänger: Werden Austin und Dr. Evil ihre Kindheitstraumata bewältigen können? Wird Mini-Me endlich die verdiente Aufmerksamkeit, auch der weiblichen Fans, zuteil? Wird Dr. Evil einen realistischen Bezug zu aktuellen Lösegeldstandards gewinnen? Welche Musiker bekommen ein Cameo? Und wer ist das neue Powers-Girl?

Groovy, Baby, aber eines ist interessant: Austin Powers wird von einem neuen Hauptdarsteller verkörpert. Gesucht war ein im Filmbusiness noch unverbrauchtes Gesicht, das so einfältig und genußgeil schauen kann wie Mike Myers, zudem noch eine seltsame 60/70er-Langhaarfrisur trägt und ein ähnlich individuell gestaltetes Gebiß wie der bisherige Darsteller hatte. Noch etwas schrägen Humor und die Lust daran, im Zentrum zu stehen. Und siehe da, man wurde fündig: Hier ein erster Vorentwurf des neuen Filmplakats:

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Mehr News über Filme, die es (noch?)  nicht gibt, und mit Hauptdarstellern Deiner Wahl findest Du hier:

http://faceinhole.com/home.asp

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Eingeordnet unter Film, WWW