Wie bekomme ich freudigen Glauben?

Na? Was denkt ihr?

Seid mal eben ehrlich: Ihr wollt tiefe Zufriedenheit, echte Freude, Ruhe, gefestigten Glauben. Und, gibt es den Masterplan dafür? Was ist deine Strategie?

Vielleicht

– regelmäßiges Bibelstudium?
– geordnete Lebensverhältnisse?
– ein tiefes Gebetsleben?
– harmonische Beziehungen in Familie, Gemeinde, Freundeskreis?

Alles nicht übel und sehr erstrebenswert. Und, schaffst Du das? Dann schon mal Respekt. Aber wenn: Langt es? Bist du „angekommen“? Bist du gefestigt?

Falls nicht, wundere dich nicht. Derek Prince bezieht sich in einem kürzlich von mir angehörten Vortrag auf Petrus, und dessen Antwort ist: Freudiger Glaube ist eine Folge – eines wahren TESTS im Glauben. Das hört man gar nicht gerne, dass man „im Glauben getestet wird“, gelle?

Petrus aber sagt (1.Petr. 1, 6 +7):

„6 Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.“

Ins gleiche Horn stößt Paulus in Röm 5, 3 – 5:

„3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“

Rühmst du dich schon deiner Bedrängnisse, oder wohnst du noch? Ich will das jetzt mal testen: Mich testen lassen…

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6 Kommentare

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6 Antworten zu “Wie bekomme ich freudigen Glauben?

  1. Ich muss zugeben mit „freudig“ hatte ich immer so ein kleines Problem, zumindest wenn man das Wort im weltlichen Sinne definiert. Glaube ist doch etwas was das ganze Leben durchdringen soll, also auch die Auf und Abs des Lebens. Das schließt dann auch den Glauben mit ein. Das mag jetzt nicht unbedingt erstrebenswert sein, ist aber menschlich – und vielleicht auch so gedacht.

  2. Danke, Thorsten. Das Ganze hat mit dem allseits gefürchteten Wort „Hingabe“ zu tun. Wenn wir ernsthaft mit Jesus leben wollen, kommen diese Tests. Ungefragt, unerwünscht, manchmal als plötzlicher, heftiger Einbruch ins Leben, manchmal als Wüstenzeiten und Dauerflauten. Aber sie kommen. Ein paar davon hab ich schon durch. Andere werden folgen. Das Postitive daran: Man geht tatsächlich gestärkt daraus hervor. Und man lernt mehr und mehr, sich auf die Tragfähigkeit der Beziehung zu Jesus zu verlassen.

  3. meine strategie: sex sex sex sex sex

  4. Ja, das hat etwas mit dem allseits gefürchtenen Wort „Hingabe“ zu tun. Wenn ich ernsthaft mit Jesus leben möchte, kommen die Tests – ungefragt, unerwünscht, ungeliebt. Manchmal in Form heftiger Einbrüche ins Leben, manchmal in Form von Wüstenzeiten und Dauerflauten. Denn die größte Herausforderung für uns Christen besteht nicht darin, ein moralisch einwandfreies Leben zu führen oder mich für Gott einzusetzen. Sondern dann an ihm dran zu bleiben, wenn sich alles gegen mich wendet. Dann erlebt man letztlich, wie tragfähig die Beziehung zu Jesus ist … und das macht froh – manchmal inmitten der Schmerzen, manchmal erst danach.

  5. wessnet

    Vielen Dank für Euer Mitdenken (bzw. bei “ IchWässnettSoRächt“, dem Poolhauskurzzeiturlauber für die „emotionale Anteilnahme“ und das Preisgeben seiner Lebensweisheiten 😉 ) und Eure guten Anregungen.

    „Freudig“ ist zugegebenermaßen ein mißverständlicher Begriff. Ich verwendete ihn als Zusammenfassung für erfüllt, zufrieden, glücklich, sicher.

    Der Hinweis auf Hingabe bringt es auf den Punkt, vielen Dank Susi. Bei Dir klingt schon an, dass dieses Thema keine unbekannte Größe in deinem Leben ist.

    Als ich den Vortrag von Derek Prince gehört habe (für Interessierte: bei iTunes kann man kostenlos einen Podcast von Prince abonnieren, „Derek Prince Legacy Radio“ betitelt), ist mir deutlich geworden, dass diese (harte) Wahrheit in christlichen Kreisen gar nicht so oft zur Sprache kommt, wie es notwendig wäre, denn es scheint hier eine kleine Regel zu geben: Wer mit Jesus leben will, wird Tests durchmachen. Das Ziel ist nicht, überall ungeschoren davon zu kommen, sondern dranzubleiben.

    Es macht mir Mut, das als geistliche Wahrheit von Paulus, Petrus (und Susi usw.) zu hören. Und es zu verinnerlichen. Und jetzt kommt das Schwerste: Es SELBST zu leben.

  6. Sorry, irgendwie hatte ich gedacht, dass ich meinen ersten Kommentar nicht abgeschickt hätte, daher die Doppelung.

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