Wii, Yoga?

Für alle Leser, die es weiter unten noch nicht gecheckt haben: Die Wessens sind unter die Gamer gegangen und haben sich von Thorstens Geburtstagsgeld (Elternpräsente) ne Wii gegönnt.

Und gleich dazu das Programm Wii Fit mit Board. Eigentlich wegen dem lustigen Snowboardspiel, aber interessanterweise haben wir uns beide besonders mit Yoga angefreundet (hallo Martin, dein Wunsch, davon zu berichten, ist mir Befehl).

Mal ganz platt gesagt: Yoga ist toll! Es fordert heraus, vermittelt Harmonie und tut spürbar gut.

Wie das mit der Wii geht? Yogaübungen sind Teil des Trainingsprogramms. Ein virtueller Trainer, nach Belieben männlich oder weiblich, führt die Übungen vor und gibt Hinweise.

Man nimmt auf dem Board Stellung und wird unterwiesen, das Board misst mit Sensoren, ob die Übung richtig praktiziert wird.

Am Ende der Übung spuckt die Wii eine Bewertung aus, die aber wohl etwas zu euphorisch ausfällt, wenn man recht bald zum „Yogameister“ erhoben wird. Wenn man meine zarten Anfängerbemühungen filmen würde, sähe das wohl eher nach „schwangere Seekuh fährt Schlittschuh“ aus…

Meine Lieblingsübungen sind „Baum“, „Halbmond“ und die „Heldenposition“. Ich überlege nun ernsthaft, mal nen „richtigen“ Yogakurs zu absolvieren. Hoffentlich geht es da nicht so esoterisch-pseudospirituell zu, ich liebe ja nur die Übungen und was sie ihn mir auslösen: Körperliches Wohlgefühl, Ruhe, Harmonie.
Breathe in, breathe out …(den Witz verstehen jetzt nur die Leute, denen ich mal Trigger Happy TV vorgespielt habe 😉 )

Wer von euch hat schon mal Yoga gemacht?

12 Kommentare

Eingeordnet unter Gesundheit und Hypochondrie, Kontemplation, Leibliches, Privat, Spocht, Wii

12 Antworten zu “Wii, Yoga?

  1. und worum geht es dir bei diesen übungen genau? nur um die körperliche entspannung: ruhe, frieden, atmung ein aus? oder hat das auch eine geistliche komponenet für dich: geistl leben, beten, jesu?

    was hat dich gedrängt, die übungen zu machen? neugier? innere unruhe?

    die alte christenyogadiskussion wird hier für mich wieder aktuell: geht yoga ohne einen weltanschaulichen hintergrund? ist yoga nur bodylotion oder auch seelen/geist/glaubensübung?

    herzliche grüße
    martin

  2. annyan

    Bitte Thorsten: eine Sondervorstellung vom Yoga-Baum für mich! 😉
    elegant, elegant…

    immerhin beübst du dein gleichgewichtssinn, deine Atmung wird besser, sowie deine eigene Körperwahrnehmung (das was viele Menschen denken zu haben und doch nicht haben) und Dehnfähigkeit und damit steigt dein körperliches Wohlbefinden.

  3. annyan

    Nach dieser Live-Vorstellung… ist es mir nicht mehr erlaubt (liebevoll) zu spotten…
    Respekt, Respekt, Respekt!

  4. wessnet

    @Martin:

    Warum? Ganz ehrlich: Weil die Yogaübungen einfach bei Wii Fit mit dabei sind. Und dann einfach mal ausprobiert und als hilfreich empfunden. Ich habe gar keinen geistlichen Überbau, es mach einfach Spaß und hat einen gewissen Fitnesseffekt.
    Ich hätte keinerlei Lust darauf, mir in einer Gruppe etwas von „innerer Mitte finden“ oder so anzuhören. Jesus ist immer in meiner Nähe, was allein dessen Verdienst ist, also auch beim Yogapraktizieren, aber Sport hat nicht unmittelbar was mit Anbetung zu tun, ich betreibe also das Wii-Geturne absolut geistesneutral.

    Ist es das auch? Das ist ne gute Frage, die ich an euch alle stelle. Hat jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit Yoga in Bezug auf geistliches Leben?

    @Antje: Na, das ist aber etwas übertrieben. Bei Dir sah das spontan wesentlich eleganter aus.

    Und du bringst ganz gut zum Ausdruck, was ich schon erlebt habe: Die Übungen hinterlassen körperlich ein gutes Gefühl. Wenn man also Yoga einfach als Fitnessübung praktiziert: Kann dann Yoga Sünde sein 😉 ?

  5. Zum weltanschaulichen würde ich nur mal sokratisch in die Runde fragen: Ob Wii-Yoga wohl stärker von fernöstlicher Religion geprägt ist als die Schulmedizin vom Atheismus?

  6. wessnet

    😉

    ..und bedenklich ist wohl eher Mario Kart für die Wii, meine letzte Erwerbung: Dort fahren kleine Tierchen in Fantasiegefährten u.a. durch ein Tal voller Riesenpilze: Der halluzinogene Traum eines Castaneda lesenden Althippies!

  7. Anonymous

    Steckt nicht in allem auch eine Versuchung?
    Ich denke, es ist gut und wichtig sich damit auseinanderzusetzten, was Yoga ist, wo es herkommt und die Mitte in Jesus zu haben. Je nach Typ, kann ich Dinge tun wo andere vielleicht schon sagen, dass ist mir zu heiß und auf Nummer sicher gehen… …für den einen ist es yoga, für den anderen Wein, für den nächsten Röcke, Auto, Geld, oder auch die Schulmedizin… …es gilt, denke ich für jedem wohl mit ungeteiltem Herzen Jesus nachzufolgen und uns darin zu prüfen ob wir bzw. ich seiner Spur folgen und was uns gerade abbringt…

  8. wessnet

    @Anonym: Guter Kommentar. Sehe ich auch so. Genau in der Kombination, wissen, wo etwas herkommt und sich nicht verrückt machen, sondern Jesus suchen.

  9. annyan

    Warum bin ich da als „anonym“ drin? das hab ich nicht gecheckt, na egal, ich oute mich hiermit. Manche Sachen beim Bloggen geben mir noch Rätsel auf, genauso wie die Kommentare! Aber vielleicht ist genau das was es so interessant macht… 😉

  10. Retsch

    Hallo Thorsten!
    Bin übers surfen an Dein Denktarium gelangt und erst einmal frei jeglicher Beurteilung
    über den Inhalt:Wirklich eine gut gemachte Homepage!
    Nun möchte ich die Kommentarfunktion benutzen, um Dir eine Reflektion zu geben.
    ( Was ja den Sinn der Funktion darstellt )
    Du bist Christ, Du glaubst an Gott und findest Deine Werte und Moral in der Bibel wieder.
    Ich bin keineswegs Bibelfest und dennoch sind für mich wichtige, weil allumfassende Dinge aus der Bibel absolut gültig.
    Für mich ist hierbei auch nicht die überflüssige pro/contra Darstellung wichtig sondern ganz einfach menschliche Aspekte. Denn ganz egal welchen Glaubens wir sind, kommt für jeden der Moment, in dem wir körperlich sterben und jeder von uns sucht in seinem Leben einen Halt für den Verstand, der wissen will, was danach geschieht.( die Seele weiß das ohnehin schon, denn sie kommst ja schließlich von Gott ) Diesen Schluß lege ich für mich als Basis der “Nächstenliebe”, denn er kennzeichnet einen Punkt der für alle gleichermaßen gilt und für den es keine Bewertung gibt. Wenn Gott Liebe ist, bedarf es keiner Bewertung, denn die wahrhafltige Liebe wertet nicht.
    Du setzt Dich gerne mit Deinem Glauben auseinander, wenn Du möchtest nimm einfach diese Basis der Gleichheit und Du wirst merken, dass auf einmal kein Bedarf mehr besteht Deinen Glauben und Religion mit Hochmut vor anderen zu verteidigen. Liebe Dich selbst! und Du merkst wie paradox die Begründung einer Verteidigungs bzw. Angriffshaltung ist.
    Licht und Liebe!

  11. wessnet

    @annyan: Du hast wahrscheinlich vergessen, Deinen Namen und das Blog einzutragen.

    Zur Sache: Du hast eine tolle geistliche Basis, und ich lese Deine Posts zunehmend gerne. Das muss wohl an einer Lehrbegabung liegen, die Du ausbauen solltest. Typisch Fackelträger eben…

  12. wessnet

    @Retsch

    Hallo Regina!

    Danke für das Vorbeischauen und den netten Kommentar.

    Habe bei der Gelegenheit gemerkt, dass man mein Impressum kommentieren kann, was ich eigentlich vermeiden wollte, denn das ist ja eine Leserinfo und soll daher nicht überfrachtet werden. Ich habe daher Deinen Kommentar hierhin umverlegt, wo er ob der kontroversen Anmerkungen zum Thema christliche Meinungsäußerungen ganz gut hinpasst, und die Kommentarfunktion im Impressum gekillt.

    Zu Deinen Anmerkungen: Ich hoffe, dass ich nicht ein Moralsittenwächter bin, der mit der Bibel wedelt und andere Leute damit gängelt, und ich hoffe auch nicht, dass das so rüberkommt.

    Mein Ziel ist, Jesus nachzufolgen. Einem Jesus, von dem ich glaube, dass er lebt, d.h. ansprechbar ist und auch mich anspricht. Mein Gott ist kein Buch, sondern ich freue mich nur, dass es ein Buch gibt, das ultimativ über Gott berichtet, eben die Bibel.

    Nachfolge ist aber mehr als Bibel lesen. Und Jesus selbst sagt ja zur Frage nach den höchsten Geboten: Liebe Gott, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

    Dazu muss man erst einmal sich selbst lieben, denn sonst kann ich ja den Nächsten nicht lieben „wie mich selbst“, oder liebe ihn eben so wenig wie mich selbst.

    Zentrum ist aber die Liebe zu Gott, denn die ist der Generalschlüssel zu meinem Herzen.

    Das ist meine Meinung, die mit Sittenmoral erst einmal wenig zu tun hat, sondern die Beziehung zu Gott als Grundstein hat.

    Gott hat durch den Tod von Jesus am Kreuz die Basis dafür gesetzt, dass es die Beziehung geben kann, ich selbst kann diese Beziehung nicht produzieren .- aber Gott will sich finden lassen. Suchen muss ich aber erst einmal.

    Glaubst Du etwas Anderes? Was genau verstehst Du unter den von Dir ins Feld geführten „menschlichen Aspekten“? Wo entdeckst du bei mir eine Verteidigungs- und Angriffshaltung in Bezug auf den christlichen Glauben? Freut mich, von dir zu hören!

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