Was ich in Schottland gelernt habe

Jetzt sind wir schon fast 3 Wochen aus dem Urlaub zurück, und ich habe noch gar nichts über SCHOTTLAND gepostet. Dabei war die Zeit dort sehr lehrreich. Nun denn, dann weihe ich euch mal in meine Erkenntnisse ein:

1. In Schottland gibt es nur zweimal im Jahr Regenwetter: In der ersten Hälfte des Jahres – und in der zweiten Jahreshälfte.

2. Schottischer Whisky schreibt sich im Gegensatz zum amerikanischen Whiskey ohne „e“. Die Wirkung ist dagegen ähnlich.

3. Der Ben Nevis ist mit 1.344 m der höchste Berg Schottlands und auch ganz Großbritanniens. Da lacht sogar der Grünten (der „Wächter des Allgäus“ mit 1738 m, vom Verfasser dieses Berichts schon ohne Sauerstoffgerät und damals noch mit meinem Apfelmesser, das am Flughafen London-Heathrow konfisziert wurde, bestiegen).

4. Die Schotten haben in ihren Castles fortwährend von irgendwelchen Eindringlingen sowas aufs Maul gekriegt, dass es sich gewaschen hatte. Dann bauten sie das Castle wieder auf, bis Eindringlinge kamen, die ihnen sowas aufs Maul… (usw. und so fort)

5. Diese irischen Heiligen habe ich nun wirklich gefressen: Bereits letztes Jahr nach meiner Rückkehr von den oberitalienischen Seen hatte ich über deren zwanghaften Drang, aus reiner Geltungssucht und Imponiergehabe Lindwürmer zur Strecke zu bringen, h i e r berichtet.
Und siehe da, die Geschichte der irischen Schuppentierquäler muss fortgeschrieben werden: Auch am Loch Ness findet sich ein Hinweis auf einen irischen Heiligen, der es einem reizenden Untier dreckig gegeben hat.

Fazit: Der Ire hat NESSIE auf dem Gewissen, deswegen erfanden die Schotten die Mär, dass der reizende Urzeitlindwurm dort heute noch lebt. Pustekuchen, ich habe das Ungeheuer nicht gesehen,

ein klarer Beweis für die Ökokatastrophe, die der irische Wanderprediger ohne jeden Funken Tierliebe verursacht hat.

6. Die Schotten brauen Bier aus Heide (ja, genau, wie in „Lüneburger Heide“. Heide!) und Ingwer. Befragt mal Hanns zu diesem Thema!

7. Man sollte auf schottischen Supermarktplätzen nicht parken, wenn man dort nicht einkauft. Die sind nämlich videoüberwacht, und der Spaß kostet 30 Pfund.

8. Schottlands Straßenbauer haben lustige Vorstellungen von Streckenführung.

9. In Schottland gibt es eine Band mit dem Namen „Red Hot Chili Pipers“, die Rockmusik auf Dudelsäcken nachspielt.

10. Unverzichtbare Utensilien in Schottland: Regenjacke, Südwester,


Wanderschuhe, Schal, Sonnenbrille (nach dem Whiskykonsum, weniger wegen des Wetters), Fotoapparat (zum Ablichten von Schafen, grünen Flächen, Regenbögen, Ottern, Delfinen, Friedhöfen und krummen Straßen), Whisky, Familienpackung Rennie (räumt den Magen auf).
Unbedingt zu Hause lassen: Badehose, Apfelmesser, leichte Sommerbekleidung, Sonnencreme.

Mir hat es übrigens in Schottland gut gefallen, und wir waren ein nettes Urlaubsteam, das viel Spaß hatte.

Bleibt nur eine Frage: Was trägt der Schotte eigentlich unter dem Kilt?

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