Nur schießen, nicht nachdenken

Wenn man immer viel nachdenkt, ist es erfrischend, einfach nur mal zu tun.

Im Urlaub auf Capernwray Hall begegnete es mir zum ersten Mal: Archery, traditionelles Bogenschießen. Natürlich hatte man als Kind einen „Flitzebogen“ und schwärmte für Robin Hood. Später dann Legolas und sein traumwandlerischer Umgang mit dem Bogen. Und vor ca. 20 Jahren las ich „Zen in der Kunst des Bogenschießens„, ausgeliehen von einer Freundin, die als Geigerin davon lernen wollte. Die Lektüre half mir – ganz praktisch – beim Dart- und Billardspielen. Es funktioniert einfach.

Der Bogen in der Hand fühlte sich so an, als wenn er da schon immer hingehörte. Das Schießen hat mich ungemein entspannt. Außerdem habe ich, ohne mich irgendwie anzustrengen, immer getroffen – und dann auch den kleinen Schießwettbwerb gewonnen, bei dem es auf eine Punkteanzahl und das Treffen von kleinen Ballons ankam. Das war mir aber eigentlich egal. Das Schießen selbst hat mir einfach gefallen, es war so selbstverständlich und damit beruhigend.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub hat mir dann Marlies davon berichtet, dass sie das traditionelle Bogenschießen als Sport betreibt und hat mir ihren Lehrer und Ausstatter empfohlen: Hans Breier aus Sulzdorf.

Nun hat es geklappt, Hans Breier mal gemeinsam zu besuchen. Ein paar Impressionen davon:

Und nun werde ich in ein paar Wochen einen Bogen besitzen und schießen, anstatt zu denken.

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