Im Hier und Jetzt

Als Bezieher der ELIJAH LISTE ( www.elijahlist.com , Kontakt: deutsch@elijahlist.com ) bin ich gerade in den Genuss gekommen, einen sehr inspirierenden Text lesen zu dürfen, den ich hier weitestgehend unkommentiert veröffentlichen möchte. Der Inhalt spiegelt zwar die Auffassung des unten genannten Autors wieder, trifft aber auf meine volle Zustimmung – und Betroffenheit. Jetzt habe ich wieder etwas zum Lernen im Alltag…

“Der Durchbruch ist in Deiner jetzigen Situation” ( Doug Addison)

(Übersetzung: Marjolaine Eschbach)


Am 09.09.09 kam die Gegenwart Gottes in mein Haus, und ich war über eine Stunde lang von Gottes euphorischer Liebe und Freude überwältigt. Währenddessen bekam ich eine Offenbarung über den Durchbruch im Dienst und in Finanzen, den Gott gerade jetzt im Leben von Menschen bringen will. Viele von uns haben prophetische Verheißungen von Gott, dass sie auf einer höheren Ebene in ihrem Dienst kommen werden, befinden sich aber in einer Arbeit oder Situation, für die du wenig Leidenschaft hast. Es sind auch Menschen, die einen finanziellen Durchbruch brauchen, damit sie alle Dinge frei tun können, für die Gott sie berufen hat. Gott sprach zu mir, dass ein Schlüssel für diesen Durchbruch in deiner jetzigen Situation liegen kann.

Mein Durchbruch

Im Jahr 1988 war das erste Reden Gottes zu mir bezüglich Vollzeitdienst. Einige Jahre später machte ich Ernst damit, aber das Problem war, dass ich immer noch vollzeitig arbeiten musste, um zu leben. Deshalb begann ich, einige Fächer autodidaktisch zu studieren und in jeder freien Minute, die ich hatte, meldete ich mich freiwillig bei Dienstorganisationen an, die das taten, wozu ich mich berufen fühlte. Es sah so aus, als würde ich nie die Möglichkeit haben, Gott in der Freiheit zu dienen, die ich wollte und nie das Geld für die Schulung haben, die ich brauchte. Dann zeigte mir Gott, dass ich aufhören musste, mein Leben so in Gedanken über die Zukunft zu leben, dass ich anfangen sollte, die Gegenwart zu genießen, und jeden Tag dankbar sein sollte für den Job, den ich hatte.

Kolosser 3:23-24: Tut alles von Herzen, als Leute, die dem Herrn und nicht Menschen dienen. Denkt daran: Der Herr wird euch dafür als Lohn geben was er seinem Volk versprochen hat. Dient mit eurem Tun Christus, dem Herrn!

Im Jahr 1993 änderte sich alles, als ich damit anfing, in meiner Arbeit so zu arbeiten, als würde ich für Gott arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich in San Francisco, mein Chef und die meisten Kollegen waren keine Christen. Tatsächlich waren die meisten Leute am Arbeitsplatz feindlich gegenüber Christen eingestellt. Jedoch entschied ich mich dafür, meine von Gott gegebenen geistigen Gaben zum Dienst der Menschen in der Arbeit einzusetzen, anstatt meine Gefühle des Stillstands vor Gott zu beklagen. Ich fing damit an, für die Firma zu beten und Fürbitte zu tun, und wir konnten dramatische Ergebnisse sehen. Ich bekam Worte der Weisheit und teilte sie als „Ideen, die ich im Gebet bekam“ mit, und der Inhaber sah die Erfolge der Firma als Antwort auf meine Gebete. Infolgedessen bekam ich Prämien und ein paar Jahre später, als ich den Übergang von meiner Firmenarbeit zum Dienst ansprach, kamen sie mir entgegen, indem ich eine Halbtagstelle bekam. Zum Schluss holten sie mich als Vertragspartner zurück für das fünffache Gehalt! Diese außerordentliche Gunst erlaubte mir den Übergang zum vollzeitlichen Dienst und stellte finanzielle Mittel zur Verfügung, um unsere erste Gemeinde zu gründen. Gott öffnete die Türen, aber es war das Ergebnis einer veränderten Haltung gegenüber meiner Situation. Gott nutzte meine damalige Arbeitstelle und eine Gruppe von Nichtchristen, um mich zu segnen. Jahre später nutzte Gott meine Erfahrungen in der Arbeit, um meine Botschaft der prophetischen Evangelisation zu entwickeln, die überall in der Welt gelehrt wird.

Ändere Deine Situation

Das ist ein prophetisches Wort für viele Leute gerade jetzt. „Gott will deine jetzige Situation benutzen, um dich zu segnen und um Finanzen und Gunst in deinem Leben freizusetzen“. Der Schlüssel dazu ist zu lernen, zufrieden zu sein und egal, was du tust, es so zu tun, als würdest du für Gott selbst arbeiten. Es bezieht sich nicht nur auf Arbeitsstellen, sondern auch auf die Schule, auf Beziehungen oder auf irgendwelche Situationen, in denen wir sind.

Die Bibel sagt uns, dass wir unglaubliche Dinge durch Gottes Kraft tun können. Da Gottes Liebe und Kraft grenzenlos sind, ist das, was wir durch Seinen Heiligen Geist vollbringen können, auch ohne Grenzen. Wenn wir unglücklich und ängstlich in unserer Situation sind, kann das den Dingen, die wir durch Gott tun können, Grenzen setzen. Indem wir Gottes Liebe erlauben, durch uns zu fließen, können Zufriedenheit und Dankbarkeit die geistliche Atmosphäre um uns ändern und letztendlich eine Umgebung schaffen, die Segnungen an uns heranzieht.

Philipper 4:12-13, Ich verstehe mich darauf, in Ärmlichkeit und ebenso auch im Überfluss zu leben: in alles und jedes bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als Mangel zu leiden; alles vermag ich in ihm, der mich stark macht.

Wenn du Frust empfindest oder das Gefühl hast, dass du stecken bleibst, fang jetzt an, die guten Dinge in deinem Leben zu suchen. Im Folgenden einige Ideen, wie du deine jetzige Situation ändern kannst:

– Danke Gott für all das, was Er für dich getan hat. Mach eine Liste der Segnungen und der Dinge, für die du dankbar bist.

– Denk an das Positive, das du an den Menschen in deinem Leben magst. Wenn du verheiratet bist, was hat euch ursprünglich aneinander gezogen? Lerne das Gute in anderen Menschen zu erkennen und hilf, die Aufmerksamkeit darauf zu ziehen.

– Wen kannst du ermutigen oder wem helfen heute? Wem kannst du ganz praktisch helfen?

Epheser 3:20 (Hoffnung für alle): „Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt.“

Doug Addison
InLight Connection

Email: info@dougaddison.com

7 Kommentare

Eingeordnet unter Prophetie, Vaterland, WWW

7 Antworten zu “Im Hier und Jetzt

  1. Einmal Senf muss aber sein, und zwar zur Relativierung negativ-kritisch:

    Doug Addison schreibt: „Viele von uns haben prophetische Verheißungen von Gott, dass sie auf einer höheren Ebene in ihrem Dienst kommen werden,…“

    Hab gerade eine Predigt von Storch (dessen Predigten und aktuelles Buch, das „Wortbuch“, ich gerade sehr schätze) gehört, der feststellt, dass es wenige Prophetien gibt, das jemand nur einfach als guter Ehemann, Vater, Stühlesteller oder Kloputzer dient, oder heruntergebrochen gesagt einfach etwas tut. Es muss nicht immer ne „höhere Ebene“ sein. Und außerdem: Es GIBT KEINE HÖHERE EBENE. Es gibt nur eine Ebene, die auch noch, Achtung Paradoxon, ein steiler Anstieg ist.

    Sonst gefällt mir die Prophetie aber. Oder soll ich lieber sagen: Sie erschreckt mich???

  2. Mailin

    Ich glaube ganz fest, dass Gott Menschen beruft, auch heute noch oder heute ganz besonders, auch, wenn wir das oft wegreden. Und ich glaube auch, dass es nicht besonders Theologiestudenten sind (nur weil mir zurzeit jeder meine ach so „hohe“ Berufung einreden will😉 ), ich glaube, dass Gott v.a. die „kleinen“ Leute beruft, um Großes zu vollbringen und gerade nicht die, die in der „richtigen“ Lage sind. Und zuletzt glaube ich, dass das keiner recht wahrhaben will. (Ein neues Glaubensbekenntnis??😀 ) Welcher Prophet (siehe AT) will schon Prophet sein??
    Wer will schon in den Dienst Gottes freiwillig treten, wie auch immer? Ich jedenfalls nicht. Viel lieber ist man (oder ich) da Mitläufer um weniger mit Gott mitzulaufen als mit den Menschen. Aber nun, schlimm finde ich das nicht. Er wird schon finden, wen er sucht.

    Nur, mir ist das etwas unangenehm, immer so von Prophetie zu reden. Kann man das nicht etwas „entmythologisieren“??😉

  3. Mailin

    PS: Wenn es Gott gibt, dann wird er wohl sog. Wunder eher leise und unauffällig vollbringen, damit keiner ihn dahinter vermutet. Denke ich so. So, dass man es selbst erst garnicht bemerkt, damit man ohne Grund vertraut. das merkt man dann vielleicht erst nachher…

  4. Von Prophetie wird doch gar nicht oft geredet, oder? Ich kenne mehr Leute, die Angst davor haben, Prophetie zuzulassen, als übereifrige Prophetieanhänger.

    Zum PS: Ja, das klingt nach seiner Handschrift. Woher weißt du schon so viel?

  5. Mailin

    „Ich kenne mehr Leute, die Angst davor haben, Prophetie zuzulassen, als übereifrige Prophetieanhänger.“
    Ich auch. Und es klingt wohl in meinem Ohren gerade deshalb so extrem. Nicht, weil der Autor einer dieser übereifrigen Prophetieanhänger ist, sondern weil es so ungewohnt ist.

    PS: Ich weiß nichts, wenn das ernst gemeint war, (hoffe ich).

  6. Wissen war vielleicht auch der falsche Ausdruck, bemerken wäre treffender.

    Gestern doch nicht in der CC gewesen?

  7. Mailin

    Nein, ich meinte den in zwei Wochen, dann bin ich in Wü

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