Was wir Musik nennen

Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft, so hallte es vom grünen Hügel in Bayreuth aus dem Munde Wagners, und Thomas Mann brachte es einmal mehr auf den Punkt: Ja, ja, die Musik!

Zwei Künstler gehen mir gerade aus äußerst unterschiedlichen Gründen nicht aus den Ohren. Der eine Musikant heißt Rolf Lislevand, spielt die Laute und belagert gerade fortlaufend das Fach in meinem CD-Player. Er hat meine Leidenschaft für die Laute noch etwas mehr angefacht.

Der andere Interpret begegnete mir in einer abendlichen „volkstümlichen Sendung“, die ich meinen Eltern zuliebe mit ansah, die nur äußerst selten zu Besuch sind und dieses musikalische Highlight nicht verpassen wollten. Das hatte auch viel Leidenschaft, zumindest schaffte es in mir ein Leiden, dass ich schon weit in den  Hinterstübchen meiner akustischen Wahrnehmung in muckelige Decken eingewickelt hatte. Wie heißt es noch einmal in der Beschreibung von Troubadix?

Ich empfehle gleichzeitiges Abhören beider Videos, um einen Gesamteindruck des musikalischen Schaffens unserer Tage in experimenteller Collagenart zu erhalten. Beide Künstler pflegen zudem lang gehegtes Brauchtum, so dass sich hier Tradition, Innovation, Körper und Geist in einem Feuerwerk der Emotionen verschmelzen, so dass man sich fragt: Darf das wirklich wahr sein?

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