Monatsarchiv: März 2010

Nightboat to Kairophobie

Citychurchpredigten können auch zur Bildung beitragen:

Christoph hat nicht nur ein wunderbares neues Filmchen gezaubert (die „Lebensmuster“ haben das Zeug dazu, die „Sendung mit der Maus“ der Jüngerschaftsschulungen zu werden), sondern er hat auch einen netten „Zeitgenossen“ vorgestellt: Herrn Kairos!

Das ist mitnichten ein Ägypter, und „Kairophobie“, eine Krankheit, die seinen Namen trägt, nicht die Angst vor der Stadt am Nil.

Sondern Kairos entstammmt der griechischen Mythologie, er ist der Gott der günstigen Gelegenheit, der besonderen Chance und des rechten Augenblicks.

Der Psychologe definiert Kairophobie demnach als die Angst, Entscheidungen zu fällen.

Diese nette psychische Störung trägt das Potential in sich, die Prokrastination als Modemacke zu ergänzen oder gar abzulösen.

Tja, Kairos, dich am Schopf zu packen haben wir postmodernen Hirnis doch irgendwie verlernt, und das liegt nicht nur an der Volahiku, die es unmöglich macht, dich zu ergreifen, wenn wir ihn verpasst haben, den Moment.

Ich räume ein: Entscheidungsfreudig bin ich in so manchen Dingen des täglichen Lebens, aber nicht immer in Konfliktsituationen. Warum denn nicht? Hab ich denn keinen Glauben? Wovor habe ich Angst? Warum lebe ich nicht im Augenblick und packe nicht zu?

Kommt Leute, wir wollen Kairos jagen!

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tatort

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