Archiv der Kategorie: Problem

Zizek, Robin Hood, Starbucks und der Kapitalismus

(geklaut bei depone )

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Eingeordnet unter Emergentes, PHILosophie, Politik, Problem

Ein Herz für Griechenland

Das kann man ja gar nicht mit ansehen: Das bezaubernde Land, das uns seit jeher mit seiner entzückenden Mythologie, seiner expliziten Kunst, seiner berauschenden Architektur, die noch heute Vorbild für viele Kunstwerke im deutschen Vorgarten vom Baumarkt ihrer Wahl ist, dem Sirtaki und seinen aus knoblauchhaltigen Fleischbergen bestehenden Mahlzeiten erfreut hat, geht finanziell vor die Hunde.

Schnelles Vorgehen ist vonnöten, wie die Kanzlerin nach einer angemessenen Warmspielphase nun etwas nervös artikuliert, aber, liebe Frau Merkel und lieber Herr Schäuble: 8, 20 oder 30 Milliarden Euronen? Die haben wir doch gerade selbst nicht übrig, wir brauchen doch Geld für das neue iPhone, den iPad und die Sanierung der deutschen Straßen, die der Winter dahingerafft hat wie der Athener Smog die Akropolis.

Ich habe daher ein 5-Punkte-Programm vorbereitet, das nichts kostet, aber effektiv ist:

1. Wir fahren alle geschlossen im Urlaub nach Griechenland. Super billig dieses Jahr, und die Touristenkohle saniert das marode Hellas!

2. Wir gehen anstelle zum Asiaten um die Ecke mal wieder zum sympathischen Griechen. Macht Spaß, und die familienfreundlichen Gastwirte schicken Care-Pakete in die Heimat!

3. Wir trinken nur noch Ouzo, Imiglikos und Samos.

4. Rehakles wird König von Griechenland.

5. Wir schicken Nana Mouskouri, Costa Cordalis und Udo Jürgens in die Krisengebiete, damit sie die Hellenen mit ihren einschlägigen Hits ermuntern mögen. Tut den Griechen gut, und uns auch.

Kalinichta!

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Eingeordnet unter Politik, Problem, Urlaub

Nightboat to Kairophobie

Citychurchpredigten können auch zur Bildung beitragen:

Christoph hat nicht nur ein wunderbares neues Filmchen gezaubert (die „Lebensmuster“ haben das Zeug dazu, die „Sendung mit der Maus“ der Jüngerschaftsschulungen zu werden), sondern er hat auch einen netten „Zeitgenossen“ vorgestellt: Herrn Kairos!

Das ist mitnichten ein Ägypter, und „Kairophobie“, eine Krankheit, die seinen Namen trägt, nicht die Angst vor der Stadt am Nil.

Sondern Kairos entstammmt der griechischen Mythologie, er ist der Gott der günstigen Gelegenheit, der besonderen Chance und des rechten Augenblicks.

Der Psychologe definiert Kairophobie demnach als die Angst, Entscheidungen zu fällen.

Diese nette psychische Störung trägt das Potential in sich, die Prokrastination als Modemacke zu ergänzen oder gar abzulösen.

Tja, Kairos, dich am Schopf zu packen haben wir postmodernen Hirnis doch irgendwie verlernt, und das liegt nicht nur an der Volahiku, die es unmöglich macht, dich zu ergreifen, wenn wir ihn verpasst haben, den Moment.

Ich räume ein: Entscheidungsfreudig bin ich in so manchen Dingen des täglichen Lebens, aber nicht immer in Konfliktsituationen. Warum denn nicht? Hab ich denn keinen Glauben? Wovor habe ich Angst? Warum lebe ich nicht im Augenblick und packe nicht zu?

Kommt Leute, wir wollen Kairos jagen!

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Eingeordnet unter CityChurch, Gesundheit und Hypochondrie, Leben lernen, Problem

Ausgelassene Stimmung hier auf eurem Supi-Dupi-Faschingsblog

Hereinspaziert, liebe Närrinnen und Narren. Wie immer sind wir super gelaunt hier. Auch diese Zeilen verfasse ich wie immer mit Pappnase und in Uniform unter dezenter Unterstützung diverser Alkoholika aus aller Herren Länder. Helau, Alaaf und Kamelle, ihr trüben Tassen, die ihr euch gar nicht vorstellen könnt, wie lustig und bacchanal es hier einmal mehr vor dem mit Luftschlangen geschmückten Bildschirm zugeht. Damit ihr auch so richtig gut draufkommt, hier ein Partylied, das nicht nur gute Laune macht, sondern sich trotz intelligentem Humor nicht scheut, die wirklich wichtigen Probleme unserer Gesellschaft ungeschminkt anzuprangern.

(Für Insider: Ja, ja, ich drück mich nur vor dem Predigtschreiben….)

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Das neue Jahr beginnt mit ernsthaften Problemen!

Schwanzproblemen nämlich. Dinosaurier sind auch nur Menschen, und Dinosauriermädchen auch nur Mädchen. Eine ultimative Abhandlung des ewigen Teenage-Angst-Themas:

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Halloween ist grausam

…christliche Fundis dürfen sich aber abregen. Remember the Peanuts:

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We shall not overcome – he has overcome

„In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Joh 16,33

Oswald Chambers hierzu:

OswaldChambers

„An average view of the Christian life is that it means deliverance from trouble. It is deliverance in trouble, which is very different. „He that dwelleth in the secret place of the Most High . . . there shall no evil befall thee“ – no plague can come nigh the place where you are at one with God.

If you are a child of God, there certainly will be troubles to meet, but Jesus says do not be surprised when they come. „In the world ye shall have tribulation: but be of good cheer, I have overcome the world, there is nothing for you to fear.“ Men who before they were saved would scorn to talk about troubles, often become „fushionless“ after being born again because they have a wrong idea of a saint. “

Mehr findet sich h i e r.

Chambers spricht über den wohl weitverbreitesten Irrtum in der Christenheit: Dass einem ein „leichtes Leben“ versprochen wird. Das ist falsch und auch so nicht in der Bibel zu finden. Es geht nicht um „Erlösung von Schwierigkeiten“, sondern darum, in Schwierigkeiten Kraft zu erhalten.

Deswegen sind auftretende Probleme kein Grund zum Erstaunen, sondern normal – und gut, denn sie führen zu Erlebnissen mit Gott.

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